»Trois petites Liturgies de la Présence divine«
für Klavier, Ondes martenot, Frauenchor und Orchester
In diesem ungewöhnlichen Programm sind unsere Soprane und Bässe einmal quasi solistisch zu erleben: Zunächst erklingen Olivier Messiaens »Trois petites liturgies de la présence divine«, ein dreiviertelstündiges, ungemein expressives, ja ekstatisches Werk, das bei seiner Uraufführung 1945 in Paris und auch bei der deutschen Erstaufführung 1950 unter Günter Wand unterschiedliche Publikumsreaktionen hervorrief. Es ist ein Geflecht aus einfachen Melodien und komplizierten Begleitgeweben, die auf Messiaens Faszination für Vogelgesänge zurückgehen – in außergewöhnliche Klänge gesetzt mit Frauenchor, den elektronischen Ondes Martenot, Vibraphon, Klavier, Schlagwerk und Orchester. Nach der Pause folgt die 13. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch. Mit ihr schuf der Komponist 1962 eine ganz neue Form: Er vertonte fünf für sich stehende Gedichte Jewgeni Jewtuschenkos und band sie musikalisch zu einem geschlossenen Zyklus zusammen. Gesungen werden sie von einem Bassisten und einem nur aus Bässen bestehenden Männerchor, der rezitativisch und stets einstimmig singt. Das Orchester dagegen ist sehr groß besetzt. Vom erschütternden ersten Satz an, der den Antisemitismus anprangert, zeichnet die Sinfonie ein düsteres, aber immer wieder von Hoffnung aufgehelltes Bild der sowjetischen Gesellschaft. »Gravierende Fehler im Ideengehalt« warf die offizielle Presse Schostakowitsch denn auch vor und zwang ihn vorübergehend zu Textänderungen. Dank ihrer allgemeingültigen Aussagen und ihrer künstlerischen Kraft gilt »Babi Jar« heute als eine der bedeutendsten Sinfonien des 20. Jahrhunderts.
Seine Chor- und Orchesterkonzerte gestaltet der Rundfunkchor Berlin so unterschiedlich wie facettenreich. Regelmäßig ist er an der Seite internationaler Spitzenensembles zu erleben. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Seine enorme Wandlungsfähigkeit stellt der Rundfunkchor Berlin mit den großen Klassikern der chorsinfonischen Literatur wie auch mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke unter Beweis.
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Kirill Petrenko Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Kirill Petrenko Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Vladimir Jurowski Dirigent
Elbphilharmonie Hamburg
Vladimir Jurowski Dirigent
Großes Festspielhaus Salzburg Salzburg
Kirill Petrenko Dirigent
Großes Festspielhaus Salzburg Salzburg
Kirill Petrenko Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Yannick Nézet-Séguin Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Yannick Nézet-Séguin Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Yannick Nézet-Séguin Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Gustavo Dudamel Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Gustavo Dudamel Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Gustavo Dudamel Dirigent
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