„L’enfance du Christ“ op. 25
Oratorium für Soli, Chor und Orchester
Das gerade zur Weihnachtszeit gerne aufgeführte »L’enfance du Christ« von Hector Berlioz zeichnet sich aus durch seine durchsichtige und elegante Tonsprache, die selbst die härtesten zeitgenössischen Kritiker in Paris mit seiner Einfachheit überraschte. Aber um die Entstehungsgeschichte des Stückes selbst zu beschreiben wäre »durchsichtig« wahrscheinlich das ungeeignetste Wort, das man sich überlegen könnte. Denn mit der Uraufführung des zentralen »L’adieu des bergers«-Chors aus dem zweiten Teil, der die Grundlage für das gesamte Werk bildete, erlaubte sich Berlioz einen großen Spaß mit der Pariser Musikwelt. Er, der Liebhabern Alter Kirchenmusik stets ablehnend gegenüber stand, gab den Chor als Komposition eines erfundenen Komponisten des 17. Jahrhunderts aus – der wurde anschließend von der Kritik mit Lobpreisungen überhäuft. Erst zwei Jahre später lüftete Berlioz das Geheimnis und entwickelte im Anschluss das Stück zu einem großen Oratorium, in dem drei wichtige Momente aus Jesus’ Kindheit dramatisch erzählt werden.
Zusammen mit den Berliner Philharmonikern bringt der Rundfunkchor Berlin, unter der Leitung von Maxime Pascal, in diesem vorweihnachtlichen Konzert dieses ganz sicher aus Hector Berlioz’ Feder stammende Werk auf die Bühne der Philharmonie Berlin.
Hector Berlioz’s »L’enfance du Christ,« a popular choice for the Christmas season, stands out for its transparent and elegant musical language – so simple it took even Berlioz’s harshest Parisian critics by surprise. Yet to describe the work’s own genesis as »transparent« would be about as far from the truth as you could get. When Berlioz first premiered the central »L’adieu des bergers« chorus from Part Two – the seed from which the entire oratorio grew – he couldn’t resist a mischievous jape at the expense of the Parisian music world. He, a vocal sceptic of early church music enthusiasts, passed the piece off as the work of an invented seventeenth-century composer. The critics promptly showered him with lavish praise. Only two years later did Berlioz reveal the ruse, subsequently expanding the piece into a full-scale oratorio recounting three pivotal moments from the childhood of Christ.
In this pre-Christmas concert, the Rundfunkchor Berlin joins the Berliner Philharmoniker under the baton of Maxime Pascal to bring this work – quite definitely from the pen of Hector Berlioz – to the stage of the Berlin Philharmonie.
Die 1963 eröffnete Berliner Philharmonie ist eine der Ikonen der modernen Architektur. Mit dem Konzertsaal schuf der Architekt Hans Scharoun eine völlig neue Form: Die 2250 Sitzplätze sind in verschiedenen Blöcken, terrassiert wie ein Weinberg, rings um ein fünfseitiges Orchesterpodium angelegt. Unter dem Saal befindet sich das Foyer, in dessen Treppenlabyrinthen sich selbst Stammgäste immer wieder verirren. Aus der inneren Anlage erklärt sich auch die ungewöhnliche Silhouette des Gebäudes, dessen Außenhaut mit goldenen Aluplatten verkleidet ist. Auch akustisch gilt der Saal als einer der besten der Welt. Er ist Heimat der Berliner Philharmoniker, wird aber auch von den anderen Berliner Orchestern und Veranstaltern bespielt.
Opened in 1963, the Philharmonie Berlin is one of the icons of modern architecture. Architect Hans Scharoun created a completely new form for the concert hall: the 2,250 seats are arranged in different blocks, terraced like a vineyard, around a five-sided orchestra podium. Beneath the hall is the foyer, whose labyrinthine staircases cause even regular visitors to get lost time and again. The unusual silhouette of the building, whose outer shell is clad in golden aluminium panels, can also be explained by its internal layout. The hall is also considered one of the best in the world in terms of acoustics. It is home to the Berliner Philharmoniker, but is also used by other Berlin orchestras and event organisers.
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Herbert-von-Karajan-Straße 1
10785 Berlin
Deutschland
© Schirmer
Seine Chor- und Orchesterkonzerte gestaltet der Rundfunkchor Berlin so unterschiedlich wie facettenreich. Regelmäßig ist er an der Seite internationaler Spitzenensembles zu erleben. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Seine enorme Wandlungsfähigkeit stellt der Rundfunkchor Berlin mit den großen Klassikern der chorsinfonischen Literatur wie auch mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke unter Beweis.
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Adam Hickox Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Gustavo Dudamel Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Gustavo Dudamel Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Gustavo Dudamel Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Dalia Stasevska Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Dalia Stasevska Dirigent
KKL Luzern, Konzertsaal Luzern
Joana Mallwitz Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Vladimir Jurowski Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Daniel Harding Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Daniel Harding Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Daniel Harding Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Ingo Metzmacher Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Ingo Metzmacher Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Vladimir Jurowski Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Kirill Petrenko Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Kirill Petrenko Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Kirill Petrenko Dirigent
Kölner Philharmonie Köln
Robin Ticciati Dirigent
Kölner Philharmonie Köln
Robin Ticciati Dirigent
Philharmonie Essen Essen
Robin Ticciati Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Susanna Mälkki Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Susanna Mälkki Dirigent
Großes Festspielhaus Salzburg Salzburg
Kirill Petrenko Dirigent
Großes Festspielhaus Salzburg Salzburg
Kirill Petrenko Dirigent
UdK Konzertsaal Hardenbergstraße
Gijs Leenaars Dirigent
Bleiben Sie immer auf dem Laufenden mit aktuellen Terminen, Konzerteinblicken und Interviews