„Peinture“
für großes Orchester
Mit Edison Denisov steht einer der wichtigsten russischen Komponisten der Generation nach Dmitri Schostakowitsch ganz oben auf dem Programmzettel. Sein Werk »Peinture« für großes Orchester wechselt zwischen Ligeti-artigen chromatischen Dissonanzen und ausufernden Orchesterklängen, die an die Vorbilder der Russischen Schule erinnern. Im Kontrast dazu bietet das zweite Stück des Abends, die 2. Sinfonie des wahrscheinlich noch weniger bekannten rumänischen Komponisten Anatol Vieru, eine weitaus verspieltere Klangerfahrung, mit eklektischen, aber nie unzugänglichen Passagen voller Abwechslung und faszinierender Klänge.
Weniger verspielt, dafür mehr von einer inneren Düsternis bedrückt, ist Sergej Rachmaninoffs Chorsinfonie »Die Glocken«, bei der der Rundfunkchor Berlin zum Einsatz kommt. Der Komponist hielt es für eines seiner wertvollsten Stücke – und das ganz sicher nicht zu unrecht. In jedem Fall sollte man dieses Konzert mit wahrhaftigen Schätzen des 20. Jahrhunderts, welches im Rahmen des Berliner Musikfests stattfindet und zusammen mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester gespielt wird, unter keinen Umständen verpassen!
Edison Denisov – one of the most significant Russian composers of the post-Shostakovich generation – takes pride of place at the top of the bill. His orchestral work »Peinture« shifts restlessly between Ligeti-like chromatic dissonances and sweeping, richly textured passages that echo the grand traditions of the Russian school. In contrast, the evening’s second piece – Symphony No. 2 by the still too little-known Romanian composer Anatol Vieru – offers a far more playful sonic landscape. Eclectic yet never alienating, it brims with variety, colour, and intriguingly crafted sound worlds.
Less playful, though imbued with a deep inner darkness, is Sergej Rachmaninov’s choral symphony »The Bells«, where the Rundfunkchor Berlin finally takes centre stage. The composer himself regarded it as one of his finest works – and with good reason. This concert, presented as part of the Musikfest Berlin and performed alongside the Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, is packed with genuine twentieth-century treasures and is simply not to be missed.
Die 1963 eröffnete Berliner Philharmonie ist eine der Ikonen der modernen Architektur. Mit dem Konzertsaal schuf der Architekt Hans Scharoun eine völlig neue Form: Die 2250 Sitzplätze sind in verschiedenen Blöcken, terrassiert wie ein Weinberg, rings um ein fünfseitiges Orchesterpodium angelegt. Unter dem Saal befindet sich das Foyer, in dessen Treppenlabyrinthen sich selbst Stammgäste immer wieder verirren. Aus der inneren Anlage erklärt sich auch die ungewöhnliche Silhouette des Gebäudes, dessen Außenhaut mit goldenen Aluplatten verkleidet ist. Auch akustisch gilt der Saal als einer der besten der Welt. Er ist Heimat der Berliner Philharmoniker, wird aber auch von den anderen Berliner Orchestern und Veranstaltern bespielt.
Opened in 1963, the Philharmonie Berlin is one of the icons of modern architecture. Architect Hans Scharoun created a completely new form for the concert hall: the 2,250 seats are arranged in different blocks, terraced like a vineyard, around a five-sided orchestra podium. Beneath the hall is the foyer, whose labyrinthine staircases cause even regular visitors to get lost time and again. The unusual silhouette of the building, whose outer shell is clad in golden aluminium panels, can also be explained by its internal layout. The hall is also considered one of the best in the world in terms of acoustics. It is home to the Berliner Philharmoniker, but is also used by other Berlin orchestras and event organisers.
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Herbert-von-Karajan-Straße 1
10785 Berlin
Deutschland
© Schirmer
Seine Chor- und Orchesterkonzerte gestaltet der Rundfunkchor Berlin so unterschiedlich wie facettenreich. Regelmäßig ist er an der Seite internationaler Spitzenensembles zu erleben. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Seine enorme Wandlungsfähigkeit stellt der Rundfunkchor Berlin mit den großen Klassikern der chorsinfonischen Literatur wie auch mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke unter Beweis.
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Adam Hickox Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Gustavo Dudamel Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Gustavo Dudamel Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Gustavo Dudamel Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Dalia Stasevska Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Dalia Stasevska Dirigent
KKL Luzern, Konzertsaal Luzern
Joana Mallwitz Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Daniel Harding Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Daniel Harding Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Daniel Harding Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Ingo Metzmacher Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Ingo Metzmacher Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Vladimir Jurowski Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Maxime Pascal Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Maxime Pascal Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Maxime Pascal Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Kirill Petrenko Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Kirill Petrenko Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Kirill Petrenko Dirigent
Kölner Philharmonie Köln
Robin Ticciati Dirigent
Kölner Philharmonie Köln
Robin Ticciati Dirigent
Philharmonie Essen Essen
Robin Ticciati Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Susanna Mälkki Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Susanna Mälkki Dirigent
Großes Festspielhaus Salzburg Salzburg
Kirill Petrenko Dirigent
Großes Festspielhaus Salzburg Salzburg
Kirill Petrenko Dirigent
UdK Konzertsaal Hardenbergstraße
Gijs Leenaars Dirigent
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