Gustav Mahler »Sinfonie Nr. 2« c-Moll (»Auferstehungssinfonie«)
Dreimal Mahler, dreimal anders
Dass Gustav Mahlers Zweite Sinfonie gleich drei Mal innerhalb einer Saison vom Rundfunkchor Berlin gesungen wird, zeugt von der überwältigenden Qualität und Popularität dieser Musik – und natürlich auch der des Chors. Der wird die ungewöhnliche Erfahrung machen, innerhalb von solch kurzer Zeit dasselbe Stück unter drei verschiedenen Dirigent:innen, also in drei verschiedenen Interpretationen aufführen zu dürfen.
Zwischen Partiturtreue und Freiheit
Wie stark sich die voneinander unterscheiden werden? Das wird zum Teil damit zusammenhängen, ob sie sich von den sehr peniblen Dirigieranweisungen Mahlers zumindest ein Stück weit emanzipieren. Denn Mahler, der zu Lebzeiten ein erfahrener und gefeierter Operndirigent war, wollte nichts dem Zufall überlassen und hatte sehr genaue Vorstellungen davon, wie seine Musik klingen sollte. Und er wusste eben auch, wie dies zu erreichen war. In diesem Konzert können Sie sich also freuen: auf die Interpretation der Finnin Susanna Mälkki, die den Rundfunkchor Berlin und das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin dirigieren wird.
Programmdetails
Personen
Programm
Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 2 c-Moll „Auferstehungssinfonie“
für Soli, Chor und Orchester
Radioübertragung
Das Konzert am 12.03.2027 wird von radio3 vom rbb mitgeschnitten und live gesendet.
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Die 1963 eröffnete Berliner Philharmonie ist eine der Ikonen der modernen Architektur. Mit dem Konzertsaal schuf der Architekt Hans Scharoun eine völlig neue Form: Die 2250 Sitzplätze sind in verschiedenen Blöcken, terrassiert wie ein Weinberg, rings um ein fünfseitiges Orchesterpodium angelegt. Unter dem Saal befindet sich das Foyer, in dessen Treppenlabyrinthen sich selbst Stammgäste immer wieder verirren. Aus der inneren Anlage erklärt sich auch die ungewöhnliche Silhouette des Gebäudes, dessen Außenhaut mit goldenen Aluplatten verkleidet ist. Auch akustisch gilt der Saal als einer der besten der Welt. Er ist Heimat der Berliner Philharmoniker, wird aber auch von den anderen Berliner Orchestern und Veranstaltern bespielt.
Opened in 1963, the Philharmonie Berlin is one of the icons of modern architecture. Architect Hans Scharoun created a completely new form for the concert hall: the 2,250 seats are arranged in different blocks, terraced like a vineyard, around a five-sided orchestra podium. Beneath the hall is the foyer, whose labyrinthine staircases cause even regular visitors to get lost time and again. The unusual silhouette of the building, whose outer shell is clad in golden aluminium panels, can also be explained by its internal layout. The hall is also considered one of the best in the world in terms of acoustics. It is home to the Berliner Philharmoniker, but is also used by other Berlin orchestras and event organisers.
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Herbert-von-Karajan-Straße 1
10785 Berlin
Deutschland
© Schirmer
Chor und Orchester: was ist das eigentlich?
Seine Chor- und Orchesterkonzerte gestaltet der Rundfunkchor Berlin so unterschiedlich wie facettenreich. Regelmäßig ist er an der Seite internationaler Spitzenensembles zu erleben. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Seine enorme Wandlungsfähigkeit stellt der Rundfunkchor Berlin mit den großen Klassikern der chorsinfonischen Literatur wie auch mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke unter Beweis.
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