Sinfonie Nr. 9
für Chor und Orchester
»Was in dieser Sinfonie geschieht, ist eine Apotheose des Schrecklichen und Schmerzlichen. […] Eine deutsche Wirklichkeit, ist diese Sinfonie aber vor allem Ausdruck der allergrößten Verehrung für die Leute, die Widerstand geleistet haben in der Zeit des nazifaschistischen Terrors und die für die Freiheit der Gedanken ihr Leben gegeben haben.« Auf den Roman »Das siebte Kreuz« von Anna Seghers basierend, schrieb Hans Werner Henze seine 9. Sinfonie, den die Erfahrungen der Nazizeit als Jugendlicher zu einem ausgesprochenen Antifaschisten machten. In aller Härte setzt er sich in den sieben Bildern seiner Sinfonie mit jener Zeit auseinander.
Mit diesem so bedeutenden chorsinfonischen Werk hat der Rundfunkchor Berlin eine enge Verbindung. Zusammen mit den Berliner Philharmonikern durfte er es am 11. September 1997 uraufführen. Seitdem blieb die Sinfonie zentraler Bestandteil seines Repertoires. Zusammen mit dem Konzerthausorchester Berlin, unter der Leitung seiner Chefdirigentin Joanna Mallwitz, wird der Rundfunkchor dieses beeindruckende Stück ein weiteres Mal in Berlin und Luzern auf die Bühne bringen.
Die 1963 eröffnete Berliner Philharmonie ist eine der Ikonen der modernen Architektur. Mit dem Konzertsaal schuf der Architekt Hans Scharoun eine völlig neue Form: Die 2250 Sitzplätze sind in verschiedenen Blöcken, terrassiert wie ein Weinberg, rings um ein fünfseitiges Orchesterpodium angelegt. Unter dem Saal befindet sich das Foyer, in dessen Treppenlabyrinthen sich selbst Stammgäste immer wieder verirren. Aus der inneren Anlage erklärt sich auch die ungewöhnliche Silhouette des Gebäudes, dessen Außenhaut mit goldenen Aluplatten verkleidet ist. Auch akustisch gilt der Saal als einer der besten der Welt. Er ist Heimat der Berliner Philharmoniker, wird aber auch von den anderen Berliner Orchestern und Veranstaltern bespielt.
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Herbert-von-Karajan-Straße 1
10785 Berlin
Deutschland
© Schirmer
Seine Chor- und Orchesterkonzerte gestaltet der Rundfunkchor Berlin so unterschiedlich wie facettenreich. Regelmäßig ist er an der Seite internationaler Spitzenensembles zu erleben. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Seine enorme Wandlungsfähigkeit stellt der Rundfunkchor Berlin mit den großen Klassikern der chorsinfonischen Literatur wie auch mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke unter Beweis.
KKL Luzern, Konzertsaal Luzern
Joana Mallwitz Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Vladimir Jurowski Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Daniel Harding Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Daniel Harding Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Daniel Harding Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Ingo Metzmacher Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Ingo Metzmacher Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Vladimir Jurowski Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Maxime Pascal Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Maxime Pascal Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Maxime Pascal Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Kirill Petrenko Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Kirill Petrenko Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Kirill Petrenko Dirigent
Kölner Philharmonie Köln
Robin Ticciati Dirigent
Kölner Philharmonie Köln
Robin Ticciati Dirigent
Philharmonie Essen Essen
Robin Ticciati Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Susanna Mälkki Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Susanna Mälkki Dirigent
Großes Festspielhaus Salzburg Salzburg
Kirill Petrenko Dirigent
Großes Festspielhaus Salzburg Salzburg
Kirill Petrenko Dirigent
UdK Konzertsaal Hardenbergstraße
Gijs Leenaars Dirigent
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