„Missa solemnis“ D-Dur op. 123
für Soli, Chor und Orchester
»Von Herzen – Möge es wieder – Zu Herzen gehn!« Jene Widmung schrieb Beethoven in seine handschriftliche Fassung der »Missa solemnis«, einem Werk, an dem sich die Geister spalten, nicht zuletzt wegen seiner für Beethoven verhältnismäßig großen Länge. Der Musikphilosoph Theodor W. Adorno nannte es sein »verfremdetes Hauptwerk«, weil es für ihn eigentlich gar nicht als Beethoven-Stück erkennbar war und dabei rätselhaft blieb. Für Clara Schumann hingegen machte es gerade die Qualität der Musik aus. Sie beschrieb die Messe als »das riesigste aller Werke, […] Musik, wie von einem Gott für keine Menschen, sondern für Götter geschrieben; denn kaum faßt man es.«
Die Berliner Philharmoniker und der Rundfunkchor Berlin werden unter der Leitung von Kirill Petrenko versuchen, das Unfassbare verständlich zu machen – oder eben das Publikum mit Beethovens Musik zu überwältigen. Die Konzerte finden sowohl im gewohnten Rahmen der Philharmonie Berlin, sowie auf Tournee bei den Osterfestspielen Salzburg statt.
Die 1963 eröffnete Berliner Philharmonie ist eine der Ikonen der modernen Architektur. Mit dem Konzertsaal schuf der Architekt Hans Scharoun eine völlig neue Form: Die 2250 Sitzplätze sind in verschiedenen Blöcken, terrassiert wie ein Weinberg, rings um ein fünfseitiges Orchesterpodium angelegt. Unter dem Saal befindet sich das Foyer, in dessen Treppenlabyrinthen sich selbst Stammgäste immer wieder verirren. Aus der inneren Anlage erklärt sich auch die ungewöhnliche Silhouette des Gebäudes, dessen Außenhaut mit goldenen Aluplatten verkleidet ist. Auch akustisch gilt der Saal als einer der besten der Welt. Er ist Heimat der Berliner Philharmoniker, wird aber auch von den anderen Berliner Orchestern und Veranstaltern bespielt.
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Herbert-von-Karajan-Straße 1
10785 Berlin
Deutschland
© Schirmer
Seine Chor- und Orchesterkonzerte gestaltet der Rundfunkchor Berlin so unterschiedlich wie facettenreich. Regelmäßig ist er an der Seite internationaler Spitzenensembles zu erleben. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Seine enorme Wandlungsfähigkeit stellt der Rundfunkchor Berlin mit den großen Klassikern der chorsinfonischen Literatur wie auch mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke unter Beweis.
KKL Luzern, Konzertsaal Luzern
Joana Mallwitz Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Vladimir Jurowski Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Daniel Harding Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Daniel Harding Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Daniel Harding Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Ingo Metzmacher Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Ingo Metzmacher Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Vladimir Jurowski Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Maxime Pascal Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Maxime Pascal Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Maxime Pascal Dirigent
Kölner Philharmonie Köln
Robin Ticciati Dirigent
Kölner Philharmonie Köln
Robin Ticciati Dirigent
Philharmonie Essen Essen
Robin Ticciati Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Susanna Mälkki Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Susanna Mälkki Dirigent
Großes Festspielhaus Salzburg Salzburg
Kirill Petrenko Dirigent
Großes Festspielhaus Salzburg Salzburg
Kirill Petrenko Dirigent
UdK Konzertsaal Hardenbergstraße
Gijs Leenaars Dirigent
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