„Missa solemnis“ D-Dur op. 123
für Soli, Chor und Orchester
»Von Herzen – Möge es wieder – Zu Herzen gehn!« Jene Widmung schrieb Beethoven in seine handschriftliche Fassung der »Missa solemnis«, einem Werk, an dem sich die Geister spalten, nicht zuletzt wegen seiner für Beethoven verhältnismäßig großen Länge. Der Musikphilosoph Theodor W. Adorno nannte es sein »verfremdetes Hauptwerk«, weil es für ihn eigentlich gar nicht als Beethoven-Stück erkennbar war und dabei rätselhaft blieb. Für Clara Schumann hingegen machte es gerade die Qualität der Musik aus. Sie beschrieb die Messe als »das riesigste aller Werke, […] Musik, wie von einem Gott für keine Menschen, sondern für Götter geschrieben; denn kaum faßt man es.«
Die Berliner Philharmoniker und der Rundfunkchor Berlin werden unter der Leitung von Kirill Petrenko versuchen, das Unfassbare verständlich zu machen – oder eben das Publikum mit Beethovens Musik zu überwältigen. Die Konzerte finden sowohl im gewohnten Rahmen der Philharmonie Berlin, sowie auf Tournee bei den Osterfestspielen Salzburg statt.
»From the heart – may it go – to the heart again!« This dedication was inscribed by Beethoven in his manuscript of the »Missa solemnis,« a work that has divided opinion ever since – not least because of its exceptional length by Beethoven’s standards. Music philosopher Theodor W. Adorno called it his »alienated masterwork,« finding it so enigmatic that it scarcely seemed recognizable as a Beethoven piece at all. For Clara Schumann, however, that very quality was what made the music so extraordinary. She described the Mass as »the most colossal of all works… music as if written by a god not for mortals, but for gods; for one can scarcely grasp it«.
Under the baton of Kirill Petrenko, the Berliner Philharmoniker and the Rundfunkchor Berlin will attempt to make the incomprehensible comprehensible – or perhaps simply to overwhelm the audience with Beethoven’s music. Performances take place both at the Philharmonie Berlin and on tour at the Salzburg Easter Festival.
Die 1963 eröffnete Berliner Philharmonie ist eine der Ikonen der modernen Architektur. Mit dem Konzertsaal schuf der Architekt Hans Scharoun eine völlig neue Form: Die 2250 Sitzplätze sind in verschiedenen Blöcken, terrassiert wie ein Weinberg, rings um ein fünfseitiges Orchesterpodium angelegt. Unter dem Saal befindet sich das Foyer, in dessen Treppenlabyrinthen sich selbst Stammgäste immer wieder verirren. Aus der inneren Anlage erklärt sich auch die ungewöhnliche Silhouette des Gebäudes, dessen Außenhaut mit goldenen Aluplatten verkleidet ist. Auch akustisch gilt der Saal als einer der besten der Welt. Er ist Heimat der Berliner Philharmoniker, wird aber auch von den anderen Berliner Orchestern und Veranstaltern bespielt.
Opened in 1963, the Philharmonie Berlin is one of the icons of modern architecture. Architect Hans Scharoun created a completely new form for the concert hall: the 2,250 seats are arranged in different blocks, terraced like a vineyard, around a five-sided orchestra podium. Beneath the hall is the foyer, whose labyrinthine staircases cause even regular visitors to get lost time and again. The unusual silhouette of the building, whose outer shell is clad in golden aluminium panels, can also be explained by its internal layout. The hall is also considered one of the best in the world in terms of acoustics. It is home to the Berliner Philharmoniker, but is also used by other Berlin orchestras and event organisers.
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Herbert-von-Karajan-Straße 1
10785 Berlin
Deutschland
© Schirmer
Seine Chor- und Orchesterkonzerte gestaltet der Rundfunkchor Berlin so unterschiedlich wie facettenreich. Regelmäßig ist er an der Seite internationaler Spitzenensembles zu erleben. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Seine enorme Wandlungsfähigkeit stellt der Rundfunkchor Berlin mit den großen Klassikern der chorsinfonischen Literatur wie auch mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke unter Beweis.
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Adam Hickox Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Gustavo Dudamel Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Gustavo Dudamel Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Gustavo Dudamel Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Dalia Stasevska Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Dalia Stasevska Dirigent
KKL Luzern, Konzertsaal Luzern
Joana Mallwitz Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Vladimir Jurowski Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Daniel Harding Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Daniel Harding Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Daniel Harding Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Ingo Metzmacher Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Ingo Metzmacher Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Vladimir Jurowski Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Maxime Pascal Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Maxime Pascal Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Maxime Pascal Dirigent
Kölner Philharmonie Köln
Robin Ticciati Dirigent
Kölner Philharmonie Köln
Robin Ticciati Dirigent
Philharmonie Essen Essen
Robin Ticciati Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Susanna Mälkki Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Susanna Mälkki Dirigent
Großes Festspielhaus Salzburg Salzburg
Kirill Petrenko Dirigent
Großes Festspielhaus Salzburg Salzburg
Kirill Petrenko Dirigent
UdK Konzertsaal Hardenbergstraße
Gijs Leenaars Dirigent
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