Foto von Vladimir Jurowski
    • Georg Katzer
      Neues Werk für Orchester (Uraufführung)
    • Ludwig van Beethoven
      Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode »An die Freude«
    • Genia Kühmeier Sopran
    • Vasilisa Berzhanskaya Alt
    • David Butt Philip Tenor
    • Paul Gay Bass
    • Rundfunkchor Berlin  
    • Benjamin Goodson Choreinstudierung
    • Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    • Vladimir Jurowski Dirigent

Katzer, Beethoven

Für viele Berliner ist es eine schöne Tradition geworden: das Jahr mit Beethovens neunter Sinfonie im Konzerthaus am Gendarmenmarkt ausklingen zu lassen. Auch der neue Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, Vladimir Jurowski, hält an dieser Tradition fest – und erneuert sie zugleich. Denn er koppelt die wohl berühmteste Sinfonie der Musikgeschichte samt Schlusschor über Schillers Ode »An die Freude« jeweils mit einem Werk, das einen starken Kontrapunkt setzt. Im letzten Silvesterkonzert war das Arnold Schönbergs »Ein Überlebender aus Warschau«, das Jurowski vor dem Finalsatz der Sinfonie einfügte. In dieser Saison wird ein neues Werk für Orchester von Georg Katzer zur Uraufführung kommen. Der 83-jährige Berliner, einst Schüler von Hanns Eisler und Rudolf Walter-Régeny, ist einer der Großen unter den deutschen Komponisten.

Personen

Genia Kühmeier Sopran
Vasilisa Berzhanskaya Alt
David Butt Philip Tenor
Paul Gay Bass
Rundfunkchor Berlin  
Benjamin Goodson Choreinstudierung
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Vladimir Jurowski Dirigent

Tickets

  • So 30. Dez

    Konzerthaus Berlin
    20 Uhr

    • Dieses Konzert wird von Deutschlandfunk Kultur mitgeschnitten.

    Tickets ab 16. Juli

  • Mo 31. Dez

    Konzerthaus Berlin
    16 Uhr

    Tickets ab 16. Juli

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    030 / 20 29 87 22

Location

Konzerthaus Berlin

Das Konzerthaus am Gendarmenmarkt empfängt die Besucher mit klassizistischem Ambiente –dabei ist es im Grunde ein Neubau, der als Ost-Berliner Pendant zur West-Berliner Philharmonie 1984 eröffnet wurde. Äußerlich ist es die Wiederherstellung des im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigten Schauspielhauses, das nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel entstand und in dem 1821, kurz nach der Eröffnung, Carl Maria von Weber die Uraufführung seiner Oper »Der Freischütz« dirigierte. Das Innere aber wurde komplett neu gestaltet – bis 1945 war dies ein Sprechtheater mit der Bühne in der Gebäudemitte und einer Hinterbühne. Es war das Preußische Staatstheater mit dem letzten Intendanten Gustaf Gründgens – hier spielt Klaus Manns Buch (und István Szabós Film) »Mephisto«. Vorbild für den heutigen Großen Saal, der 1600 Plätze fasst, war der wesentlich kleinere Konzert- und Ballsaal, der sich im Schinkelbau im Seitentrakt befand. (Außerdem gibt es einen Kleinen Saal für die Kammermusik und den modern gestalteten Werner-Otto-Saal.)

Konzerthaus Berlin
Gendarmenmarkt
10117 Berlin
Deutschland