Foto von Christian Thielemann
    • Sofia Gubaidulina
      Violinkonzert »In tempus praesens«
    • Anton Bruckner
      Messe Nr. 3 f-Moll WAB 28
      für Soli, Chor und Orchester
    • Anne Schwanewilms Sopran
    • Wiebke Lehmkuhl Alt
    • Michael Schade Tenor
    • Franz-Josef Selig Bass
    • Gidon Kremer Violine
    • Rundfunkchor Berlin
    • Gijs Leenaars Choreinstudierung
    • Berliner Philharmoniker
    • Christian Thielemann Dirigent

Gubaidulina & Bruckner

Anton Bruckner war nicht nur ein großer Symphoniker. Er hat auch zahlreiche Chorwerke geschrieben, allen voran drei große Messen. Die dritte in f-Moll ist die längste, eindrucksvollste und wohl auch berührendste dieser drei, spiegelt sich in ihr doch der Dank und die Erleichterung des Komponisten über seine Genesung nach einem schweren Nervenleiden wider. Äußerlicher Anlass der Komposition war jedoch ein Auftrag der Wiener Hofburgkapelle im Jahr 1867. In Berlin sang der Rundfunkchor Bruckners Messe Nr. 3 im Dezember 2010 mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Marek Janowski. 2012 führte er sie erneut bei Marek Janowskis Abschied als Chefdirigent des Orchestre de la Suisse Romande in Genf auf – der Mitschnitt erschien 2014 auf SACD. Nun darf man gespannt sein, wie der große Brucknerianer Christian Thielemann im Konzert der Berliner Philharmoniker das Werk deuten wird.

Personen

Anne Schwanewilms Sopran
Wiebke Lehmkuhl Alt
Michael Schade Tenor
Franz-Josef Selig Bass
Gidon Kremer Violine
Rundfunkchor Berlin
Gijs Leenaars Choreinstudierung
Berliner Philharmoniker
Christian Thielemann Dirigent

Tickets

Location

Philharmonie Berlin

Die 1963 eröffnete Berliner Philharmonie ist eine der Ikonen der modernen Architektur. Mit dem Konzertsaal schuf der Architekt Hans Scharoun eine völlig neue Form: Die 2250 Sitzplätze sind in verschiedenen Blöcken, terrassiert wie ein Weinberg, rings um ein fünfseitiges Orchesterpodium angelegt. Unter dem Saal befindet sich das Foyer, in dessen Treppenlabyrinthen sich selbst Stammgäste immer wieder verirren. Aus der inneren Anlage erklärt sich auch die ungewöhnliche Silhouette des Gebäudes, dessen Außenhaut mit goldenen Aluplatten verkleidet ist. Auch akustisch gilt der Saal als einer der besten der Welt. Er ist Heimat der Berliner Philharmoniker, wird aber auch von den anderen Berliner Orchestern und Veranstaltern bespielt.

Philharmonie Berlin
Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin
Deutschland

Projekt

Chor & Orchester: was ist das eigentlich?

Seine Chor- und Orchesterkonzerte gestaltet der Rundfunkchor Berlin so unterschiedlich wie facettenreich. Regelmäßig ist er an der Seite internationaler Spitzenensembles zu erleben. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Seine enorme Wandlungsfähigkeit stellt der Rundfunkchor Berlin mit den großen Klassikern der chorsinfonischen Literatur wie auch mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke unter Beweis.

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