Robin Ticciati, der Dirigent des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin

Alma Mahler-Werfel – Gustav Mahler

Philharmonie Berlin

20 Uhr Philharmonie Berlin noch nicht verfügbar
20 Uhr Philharmonie Berlin noch nicht verfügbar

Alma und Gustav Mahler – während sich die beiden als Ehepaar nicht immer gut verstanden und ergänzten, ist hier das genaue Gegenteil der Fall. »Die stille Stadt« von Alma erzeugt dabei die perfekte ruhige aber durchaus dramatische Stimmung in der dann Gustavs 2. Sinfonie und dessen epische Erzählung im Anschluss umso intensiver wirken kann. Der populäre Beiname des Werks, die »Auferstehungssinfonie«, ist buchstäblich zu verstehen: Das Hauptmotiv des in der europäischen Musikgeschichte immer für den Tod stehende gregorianischen Chorals »Dies Irae« klingt im 1. Satz an, um den Tod des imaginierten Protagonisten zu signalisieren. Im letzten Satz wird dann genau dieses Motiv gespiegelt und das düstere Todesmotiv wird zum feierlichen Auferstehungsmotiv.

Alma and Gustav Mahler – while the two did not always get on well and complement each other as a married couple, the exact opposite is the case here. Alma’s »Die stille Stadt« creates the perfect calm but thoroughly dramatic mood in which Gustav’s Symphony No. 2 and its epic narrative can then have an all the more intense effect. The work’s popular nickname, the »Auferstehungssinfonie«, is to be understood literally: The main motif of the Gregorian chant »Dies Irae«, which has always stood for death in European music history, echoes in the first movement to signal the death of the imagined protagonist. This motif is then mirrored in the last movement and the sombre death motif becomes a solemn resurrection motif.

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Programmdetails

Programm

Alma Mahler-Werfel

»Die stille Stadt« aus »Drei frühe Lieder«
bearbeitet für Chor a cappella von Clytus Gottwald

Gustav Mahler

Sinfonie Nr. 2 c-Moll »Auferstehungssinfonie«
für Soli, Chor und Orchester

Location

Philharmonie Berlin

Die 1963 eröffnete Berliner Philharmonie ist eine der Ikonen der modernen Architektur. Mit dem Konzertsaal schuf der Architekt Hans Scharoun eine völlig neue Form: Die 2250 Sitzplätze sind in verschiedenen Blöcken, terrassiert wie ein Weinberg, rings um ein fünfseitiges Orchesterpodium angelegt. Unter dem Saal befindet sich das Foyer, in dessen Treppenlabyrinthen sich selbst Stammgäste immer wieder verirren. Aus der inneren Anlage erklärt sich auch die ungewöhnliche Silhouette des Gebäudes, dessen Außenhaut mit goldenen Aluplatten verkleidet ist. Auch akustisch gilt der Saal als einer der besten der Welt. Er ist Heimat der Berliner Philharmoniker, wird aber auch von den anderen Berliner Orchestern und Veranstaltern bespielt.

Philharmonie Berlin
Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin
Deutschland

Projekt

Chor & Orchester: was ist das eigentlich?

Seine Chor- und Orchesterkonzerte gestaltet der Rundfunkchor Berlin so unterschiedlich wie facettenreich. Regelmäßig ist er an der Seite internationaler Spitzenensembles zu erleben. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Seine enorme Wandlungsfähigkeit stellt der Rundfunkchor Berlin mit den großen Klassikern der chorsinfonischen Literatur wie auch mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke unter Beweis.

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