Foto des Dirigenten Sir John Eliot Gardiner
    • Igor Strawinsky
      »Apollon musagète« –
      Ballett in zwei Szenen für Streichorchester
    • Igor Strawinsky
      »Oedipus rex« –
      Opern-Oratorium für Soli, Sprecher, Männerchor und Orchester
    • Andrew Staples Tenor
    • Gidon Saks Bassbariton
    • Jennifer Johnston Alt
    • Bruno Ganz Sprecher
    • Herren des Rundfunkchores Berlin
    • Gijs Leenaars Choreinstudierung
    • Berliner Philharmoniker
    • John Eliot Gardiner

Strawinsky

Igor Strawinsky bewegte sich gern zwischen den traditionellen Gattungen. Auch »Oedipus rex«, die Vertonung der antiken Sage um den Helden, der unwissentlich seinen Vater tötet und seine Mutter heiratet, wird mal als »Oper in zwei Akten«, mal als »Opern-Oratorium« angekündigt. Schon die Wahl der Singsprache ist ungewöhnlich: Jean Cocteau erstellte aus Sophokles‘ griechischem Original eine französische Fassung, die dann von einem Geistlichen ins Lateinische übersetzt wurde. Uraufgeführt wurde das knapp einstündige Werk konzertant, bei der Feier zum 20jährigen Bühnenjubiläum des Ballettimpresarios Sergei Diaghilev 1927 in Paris. In den beiden konzertanten Aufführungen mit den Berliner Philharmonikern singen die Herren des Rundfunkchores Berlin die Priester, die Wachen und das Volk – und arbeiten dabei erstmals mit John Eliot Gardiner zusammen, einem der impulsgebenden Dirigenten der letzten Jahrzehnte.

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Programmdetails

Programm

Igor Strawinsky

»Apollon musagète« –
Ballett in zwei Szenen für Streichorchester

Igor Strawinsky

»Oedipus rex« –
Opern-Oratorium für Soli, Sprecher, Männerchor und Orchester

Location

Philharmonie Berlin

Die 1963 eröffnete Berliner Philharmonie ist eine der Ikonen der modernen Architektur. Mit dem Konzertsaal schuf der Architekt Hans Scharoun eine völlig neue Form: Die 2250 Sitzplätze sind in verschiedenen Blöcken, terrassiert wie ein Weinberg, rings um ein fünfseitiges Orchesterpodium angelegt. Unter dem Saal befindet sich das Foyer, in dessen Treppenlabyrinthen sich selbst Stammgäste immer wieder verirren. Aus der inneren Anlage erklärt sich auch die ungewöhnliche Silhouette des Gebäudes, dessen Außenhaut mit goldenen Aluplatten verkleidet ist. Auch akustisch gilt der Saal als einer der besten der Welt. Er ist Heimat der Berliner Philharmoniker, wird aber auch von den anderen Berliner Orchestern und Veranstaltern bespielt.

Philharmonie Berlin
Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin
Deutschland

Projekt

Chor & Orchester: was ist das eigentlich?

Seine Chor- und Orchesterkonzerte gestaltet der Rundfunkchor Berlin so unterschiedlich wie facettenreich. Regelmäßig ist er an der Seite internationaler Spitzenensembles zu erleben. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Seine enorme Wandlungsfähigkeit stellt der Rundfunkchor Berlin mit den großen Klassikern der chorsinfonischen Literatur wie auch mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke unter Beweis.

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Robin Ticciati, der Dirigent des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin
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Der große Saal der Berliner Philharmonie
Der Komponist Gijs Leenaars