Foto von Vladimir Jurowski
    • Arnold Schönberg
      »De profundis« (Psalm 130) op. 50b
      für Chor a cappella
    • Gustav Mahler
      Sinfonie Nr. 2 c-Moll »Auferstehungssinfonie«
      für Soli, Chor und Orchester
    • Maria Bengtsson Sopran
    • Sarah Connolly Mezzosopran
    • Rundfunkchor Berlin
    • Philipp Ahmann Choreinstudierung
    • Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    • Vladimir Jurowski Dirigent

Schönberg, Mahler

Auf diese Zusammenarbeit darf man sich freuen: Mit Beginn der Saison 2017/18 übernimmt Vladimir Jurowski, der in aller Welt gefeierte russische Dirigent mit Wohnsitz Berlin, die Leitung des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin. Und mit diesem wiederum verbindet den Rundfunkchor Berlin eine langjährige und erfolgreiche gemeinsame Geschichte. Jurowskis Programmwahl ist ein deutliches Statement: Zunächst wird er den Rundfunkchor Berlin a-cappella dirigieren: mit Arnold Schönbergs »De profundis«, einer kurzen, aber eindringlichen Vertonung des biblischen Psalms 130 aus dem Jahr 1950. Dann folgt die in ihrem Umfang, in ihrer Besetzung, aber vor allem in ihrer künstlerischen Tragweite monumentale Sinfonie von Gustav Mahler: die Zweite oder  »Auferstehungssinfonie«. In dem 1895 in Berlin uraufgeführten Werk kommt dem Chor eine Schlüsselrolle zu. Wie vor ihm Beethoven, Mendelssohn und Liszt krönt Mahler seine Sinfonie mit einer eindrucksvollen Schlusskantate: »Auferstehn«, komponiert auf einen Text von Friedrich Klopstock, den Mahler selbst um sechs weitere Strophen ergänzte.

Tickets

  • Mi 20. Sep

    Philharmonie Berlin
    20 Uhr

    • Dieses Konzert wird von Deutschlandfunk Kultur mitgeschnitten.

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Programmdetails

Programm

Arnold Schönberg

»De profundis« (Psalm 130) op. 50b
für Chor a cappella

Gustav Mahler

Sinfonie Nr. 2 c-Moll »Auferstehungssinfonie«
für Soli, Chor und Orchester

Location

Philharmonie Berlin

Die 1963 eröffnete Berliner Philharmonie ist eine der Ikonen der modernen Architektur. Mit dem Konzertsaal schuf der Architekt Hans Scharoun eine völlig neue Form: Die 2250 Sitzplätze sind in verschiedenen Blöcken, terrassiert wie ein Weinberg, rings um ein fünfseitiges Orchesterpodium angelegt. Unter dem Saal befindet sich das Foyer, in dessen Treppenlabyrinthen sich selbst Stammgäste immer wieder verirren. Aus der inneren Anlage erklärt sich auch die ungewöhnliche Silhouette des Gebäudes, dessen Außenhaut mit goldenen Aluplatten verkleidet ist. Auch akustisch gilt der Saal als einer der besten der Welt. Er ist Heimat der Berliner Philharmoniker, wird aber auch von den anderen Berliner Orchestern und Veranstaltern bespielt.

Philharmonie Berlin
Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin
Deutschland

Projekt

Chor & Orchester: was ist das eigentlich?

Seine Chor- und Orchesterkonzerte gestaltet der Rundfunkchor Berlin so unterschiedlich wie facettenreich. Regelmäßig ist er an der Seite internationaler Spitzenensembles zu erleben. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Seine enorme Wandlungsfähigkeit stellt der Rundfunkchor Berlin mit den großen Klassikern der chorsinfonischen Literatur wie auch mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke unter Beweis.

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