Yannick Nézet-Seguin
    • Gustav Mahler
      Sinfonie Nr. 3 d-Moll
      für Alt, Knabenchor, Frauenchor und Orchester
    • Elina Garanca Mezzosopran
    • Knaben des Staats- und Domchores Berlin
    • Kai-Uwe Jirka Choreinstudierung
    • Rundfunkchor Berlin
    • Simon Halsey Choreinstudierung
    • Berliner Philharmoniker
    • Yannick Nézet-Séguin Dirigent

Mahler

»Meine Symphonie wird etwas sein, was die Welt noch nicht gehört hat!«, schrieb Mahler in einem Brief 1896, als er schon ein Jahr an seiner dritten Sinfonie arbeitete. »Die ganze Natur bekommt darin eine Stimme und erzählt so tief Geheimes, das man vielleicht im Traume ahnt! Ich sage Dir, mir ist manchmal selbst unheimlich zumute bei manchen Stellen, und es kommt mir vor, als ob ich das gar nicht gemacht hätte.« Nichts weniger als »den Aufbau einer Welt« durch Musik versuchte Gustav Mahler in diesem Werk, und dazu reichte ihm nicht mehr ein groß besetztes Orchester – er brauchte auch eine Solostimme (eine Altistin), einen Knaben- und einen Frauenchor. Nicht nur aufs Publikum übt die 1902 uraufgeführte Dritte eine große Faszination aus. Iván Fischer stellte sich mit ihr 2012 den Berlinern als designierter Chefdirigent des Konzerthausorchesters vor. Und 2016 dirigierte er sie als seine erste Mahler-Sinfonie bei den Berliner Philharmonikern. Beide Male sangen unsere Damen gemeinsam mit den Knaben des Staats- und Domchores Berlin die Chorpartien. Im November 2017 stand sie dann bei unserem ersten Konzert mit Robin Ticciati wieder auf dem Programm. Nun sind wir gespannt, wie Yannick Nézet-Séguin, der großartige kanadische Dirigent, das eindrucksvolle Werk interpretieren wird.

Personen

Elina Garanca Mezzosopran
Knaben des Staats- und Domchores Berlin
Kai-Uwe Jirka Choreinstudierung
Rundfunkchor Berlin
Simon Halsey Choreinstudierung
Berliner Philharmoniker
Yannick Nézet-Séguin Dirigent

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Location

Philharmonie Berlin

Die 1963 eröffnete Berliner Philharmonie ist eine der Ikonen der modernen Architektur. Mit dem Konzertsaal schuf der Architekt Hans Scharoun eine völlig neue Form: Die 2250 Sitzplätze sind in verschiedenen Blöcken, terrassiert wie ein Weinberg, rings um ein fünfseitiges Orchesterpodium angelegt. Unter dem Saal befindet sich das Foyer, in dessen Treppenlabyrinthen sich selbst Stammgäste immer wieder verirren. Aus der inneren Anlage erklärt sich auch die ungewöhnliche Silhouette des Gebäudes, dessen Außenhaut mit goldenen Aluplatten verkleidet ist. Auch akustisch gilt der Saal als einer der besten der Welt. Er ist Heimat der Berliner Philharmoniker, wird aber auch von den anderen Berliner Orchestern und Veranstaltern bespielt.

Philharmonie Berlin
Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin
Deutschland

Projekt

Chor & Orchester: was ist das eigentlich?

Seine Chor- und Orchesterkonzerte gestaltet der Rundfunkchor Berlin so unterschiedlich wie facettenreich. Regelmäßig ist er an der Seite internationaler Spitzenensembles zu erleben. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Seine enorme Wandlungsfähigkeit stellt der Rundfunkchor Berlin mit den großen Klassikern der chorsinfonischen Literatur wie auch mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke unter Beweis.

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