Sinfonie Nr. 8 Es-Dur
für Soli, zwei Chöre, Kinderchor und Orchester
»Ich habe eben meine 8. vollendet. Es ist das Größte, was ich bis jetzt gemacht. Und so eigenartig in Inhalt und Form, dass sich darüber gar nicht schreiben lässt. Denken Sie sich, dass das ganze Universum zu tönen und zu klingen beginnt. Es sind nicht mehr menschli[che] Stimmen, sondern Planeten und Sonnen, welche kreisen.«
So beschrieb Gustav Mahler seine monumentale 8. Sinfonie. Sie bewegt sich irgendwo in einem Raum zwischen Sinfonie, Oratorium und Oper, zwischen spiritueller Mystifizierung von schöpferischer Kreativität und kulturellem Massenereignis. Oder anders: Mit diesem Fest der Chormusik schafft es Mahler, das Gefühl zu vermitteln, als ob darin die ganze Welt enthalten wäre.
Unter der Leitung von Kirill Petrenko spielen die Berliner Philharmoniker zusammen mit dem Rundfunkchor Berlin, dem Bachchor Salzburg, den Knaben des Staats- und Domchores Berlin sowie acht exzellenten Gesangssolist:innen wie der ausgewiesenen Mahler-Expertin Fleur Barron zwei unvergessliche Konzertabende in der Berliner Philharmonie.
»I’ve just finished my Eighth. It’s the greatest thing I’ve done so far. And so strange in content and form that it’s almost impossible to put into words. Imagine the entire universe beginning to sound and resound – not with human voices, but with orbiting planets and suns.«
With these words, Gustav Mahler described his monumental Eighth Symphony, a work that defies conventional boundaries. It stands somewhere between symphony, oratorio, and opera; between the spiritual mysticism of artistic creation and the sweeping grandeur of a cultural mass event. Or, to put it differently: in this monumental celebration of choral music, Mahler evokes the sense that the entire world is contained within it.
Under the baton of Kirill Petrenko, the Berliner Philharmoniker will bring this cosmic vision to life in two unforgettable evenings at the Berlin Philharmonie – joined by the Rundfunkchor Berlin, the Bachchor Salzburg, the boys of the Staats- und Domchor Berlin, and eight outstanding vocal soloists, including renowned Mahler interpreter Fleur Barron.
Das Konzert am 16. Januar 2026 wird um 20.00 Uhr von Deutschlandfunk Kultur live übertragen.
The concert on 16 January 2026 will be broadcast live by Deutschlandfunk Kultur at 8 pm.
Die 1963 eröffnete Berliner Philharmonie ist eine der Ikonen der modernen Architektur. Mit dem Konzertsaal schuf der Architekt Hans Scharoun eine völlig neue Form: Die 2250 Sitzplätze sind in verschiedenen Blöcken, terrassiert wie ein Weinberg, rings um ein fünfseitiges Orchesterpodium angelegt. Unter dem Saal befindet sich das Foyer, in dessen Treppenlabyrinthen sich selbst Stammgäste immer wieder verirren. Aus der inneren Anlage erklärt sich auch die ungewöhnliche Silhouette des Gebäudes, dessen Außenhaut mit goldenen Aluplatten verkleidet ist. Auch akustisch gilt der Saal als einer der besten der Welt. Er ist Heimat der Berliner Philharmoniker, wird aber auch von den anderen Berliner Orchestern und Veranstaltern bespielt.
Opened in 1963, the Philharmonie Berlin is one of the icons of modern architecture. Architect Hans Scharoun created a completely new form for the concert hall: the 2,250 seats are arranged in different blocks, terraced like a vineyard, around a five-sided orchestra podium. Beneath the hall is the foyer, whose labyrinthine staircases cause even regular visitors to get lost time and again. The unusual silhouette of the building, whose outer shell is clad in golden aluminium panels, can also be explained by its internal layout. The hall is also considered one of the best in the world in terms of acoustics. It is home to the Berliner Philharmoniker, but is also used by other Berlin orchestras and event organisers.
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Herbert-von-Karajan-Str. 1
10117 Berlin
Deutschland
© Schirmer
Seine Chor- und Orchesterkonzerte gestaltet der Rundfunkchor Berlin so unterschiedlich wie facettenreich. Regelmäßig ist er an der Seite internationaler Spitzenensembles zu erleben. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Seine enorme Wandlungsfähigkeit stellt der Rundfunkchor Berlin mit den großen Klassikern der chorsinfonischen Literatur wie auch mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke unter Beweis.
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Vladimir Jurowski Dirigent
Elbphilharmonie Hamburg
Vladimir Jurowski Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Maxim Emelyanychev Dirigent
Großes Festspielhaus Salzburg Salzburg
Kirill Petrenko Dirigent
Großes Festspielhaus Salzburg Salzburg
Kirill Petrenko Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Yannick Nézet-Séguin Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Yannick Nézet-Séguin Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Yannick Nézet-Séguin Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Adam Hickox Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Gustavo Dudamel Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Gustavo Dudamel Dirigent
Philharmonie Berlin, Großer Saal
Gustavo Dudamel Dirigent
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