Foto von Riccardo Chailly
    • Johannes Brahms
      Violinkonzert D-Dur op. 77
    • Giuseppe Verdi
      Ouvertüre zu »I vespri siciliani«
      für Orchester
    • Giuseppe Verdi
      »Quattro pezzi sacri«
      für Sopran, Chor und Orchester (Auszüge)
      Stabat mater
    • Leonidas Kavakos Violine
    • Rundfunkchor Berlin
    • Gijs Leenaars Choreinstudierung
    • Filarmonica della Scala
    • Riccardo Chailly Dirigent

Brahms, Verdi

Musikfest Berlin

Beim Musikfest Berlin, dem alljährlichen großen Orchestermusik-Festival in der Berliner Philharmonie, ist der Rundfunkchor Berlin dieses Jahr in zwei Konzerten zu erleben. Ein sehr seltener Gast in der Hauptstadt ist die Filarmonica della Scala, das Orchester des legendären Opernhauses von Mailand. Unter Leitung ihres Chefdirigenten Riccardo Chailly werden die Italiener sich beim Musikfest mit zwei berühmten Werke befassen: dem Violinkonzert von Brahms, mit Leonidas Kavakos als Solisten, und Verdis »Quattro pezzi sacri«, aus welchen das Stabat mater und das Te Deum zur Aufführung kommen. Die geistlichen Stücke sind Teil des einzigen konzertanten Chorwerks, das der große Opernkomponist hinterlassen hat. Es handelt sich um nicht liturgisch gebundene Stücke, die Verdi für unterschiedliche Besetzungen komponiert und erst drei Jahre vor seinem Tod als Zyklus veröffentlicht hat. Riccardo Chailly, der seine Karriere 1982 als Chefdirigent des damaligen Radio-Symphonie-Orchesters Berlin, des heutigen Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, begann, gilt als Verdi-Fachmann. Die »Quattro pezzi sacri« hat er jedoch noch nie auf CD aufgenommen. Die muss man live erleben.

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Konzertdetails

Programm

Johannes Brahms

Violinkonzert D-Dur op. 77

Giuseppe Verdi

Ouvertüre zu »I vespri siciliani«
für Orchester

Giuseppe Verdi

»Quattro pezzi sacri«
für Sopran, Chor und Orchester (Auszüge)
Stabat mater

Location

Philharmonie Berlin

Die 1963 eröffnete Berliner Philharmonie ist eine der Ikonen der modernen Architektur. Mit dem Konzertsaal schuf der Architekt Hans Scharoun eine völlig neue Form: Die 2250 Sitzplätze sind in verschiedenen Blöcken, terrassiert wie ein Weinberg, rings um ein fünfseitiges Orchesterpodium angelegt. Unter dem Saal befindet sich das Foyer, in dessen Treppenlabyrinthen sich selbst Stammgäste immer wieder verirren. Aus der inneren Anlage erklärt sich auch die ungewöhnliche Silhouette des Gebäudes, dessen Außenhaut mit goldenen Aluplatten verkleidet ist. Auch akustisch gilt der Saal als einer der besten der Welt. Er ist Heimat der Berliner Philharmoniker, wird aber auch von den anderen Berliner Orchestern und Veranstaltern bespielt.

Philharmonie Berlin
Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin
Deutschland

Projekt

Chor & Orchester: was ist das eigentlich?

Seine Chor- und Orchesterkonzerte gestaltet der Rundfunkchor Berlin so unterschiedlich wie facettenreich. Regelmäßig ist er an der Seite internationaler Spitzenensembles zu erleben. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Seine enorme Wandlungsfähigkeit stellt der Rundfunkchor Berlin mit den großen Klassikern der chorsinfonischen Literatur wie auch mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke unter Beweis.

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Eine Frau guckt in den Spiegel und hält einen roten Lippenstift in der Hand.
Der große Saal der Berliner Philharmonie
Der Komponist Gijs Leenaars