Foto human requiem Rundfunkchor Berlin

»human requiem«

Johannes Brahms

»Ein Deutsches Requiem«

 

Vertrautes neu entdecken: Gemeinsam mit Jochen Sandig und einem Team der Compagnie Sasha Waltz & Guests setzt der Rundfunkchor Berlin das Brahms-Requiem choreografisch um.

Die Trennung zwischen Bühne und Zuschauerraum ist aufgehoben, das Publikum sitzt nicht frontal vor dem Klang, sondern steht mittendrin – Text, Körper, Raum und Klang werden unmittelbar miteinander in Verbindung gesetzt. Mit dem human requiem verwirklichte Jochen Sandig seinen Traum von einer »Verräumlichung« des Deutschen Requiems von Johannes Brahms. Nach zahlreichen ausverkauften Aufführungen in Berlin und erfolgreichen Gastspielen u.a. in Paris, Granada, Amsterdam und Hongkong ist die Produktion im Oktober und im Mai erneut insgesamt fünf Mal in Berlin zu erleben.

 

 

Brahms’ Requiem ist keine Totenmesse, weshalb der Text auch nicht der katholischen Liturgie folgt. Es will den Lebenden Trost spenden. Sein Thema ist die Vergegenwärtigung unserer Vergänglichkeit, die Bedeutung des Todes, die Trauer, aber auch deren Überwindung. Der Blick bleibt dem Leben zugewandt.

In der Gemeinschaft von Singenden und Hörenden wird diese Botschaft zu einem raumgreifenden und persönlichen Erlebnis: zu einem human requiem. In einem viel zitierten Brief an den Dirigenten der Uraufführung Carl Reinthaler schrieb Johannes Brahms 1867: »Was den Text betrifft, will ich bekennen, dass ich recht gern das ‚Deutsch’ fortließe und einfach den ‚Menschen’ setzte.«

 

Foto human requiem

© Matthias Heyde

»I'm in tears ... in the darkness, I heard your voice giving me the light, the hope, the love ... this is the best that I have had in years.«

Aktuelle Termine
»human requiem« 2016/17
Foto »human requiem«
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