• Béla Bartók
      Konzert für Violine und Orchester op. posth. Sz 36
    • Dmitri Schostakowitsch
      Sinfonie Nr. 13 b-Moll op. 113 (»Babij Jar«)
      für Bass, Männerchor und Orchester
    • Mikhail Petrenko Bass
    • Lisa Batiashvili Violine
    • Herren des Rundfunkchores Berlin
    • Gijs Leenaars Choreinstudierung
    • Berliner Philharmoniker
    • Yannick Nézet-Séguin Dirigent

Bartók und Schostakowitsch

Mit seiner 13. Sinfonie schuf Dmitri Schostakowitsch 1962 eine ganz neue Form: Er vertonte fünf für sich stehende Gedichte des damals noch weitgehend unbekannten Jewgeni Jewtuschenko und band sie musikalisch zu einem geschlossenen Zyklus zusammen. Gesungen werden sie von einem Bassisten und einem nur aus Bässen bestehenden Männerchor, der rezitativisch und stets einstimmig singt. Das Orchester dagegen ist sehr groß besetzt. Vom erschütternden ersten Satz, der den Antisemitismus anprangert, zeichnet die Sinfonie ein düsteres, aber immer wieder von Hoffnung aufgehelltes Bild der sowjetischen Gesellschaft. »Gravierende Fehler« im »Ideengehalt«, warf die offizielle Presse Schostakowitsch denn auch vor und zwang ihn vorübergehend zu Textänderungen. Dank ihrer allgemeingültigen Aussagen und ihrer künstlerischen Kraft gilt »Babi Jar« heute als eine der bedeutendsten Sinfonien des 20. Jahrhunderts.

  • 20 Uhr
    22. Jun
    Philharmonie Berlin, Großer Saal
  • 20 Uhr
    23. Jun
    Philharmonie Berlin, Großer Saal

Personen

Foto des Dirigenten Yannick Nézet-Séguin

Yannick Nézet-Séguin

Mikhail Petrenko Bass
Lisa Batiashvili Violine
Herren des Rundfunkchores Berlin
Gijs Leenaars Choreinstudierung
Berliner Philharmoniker
Yannick Nézet-Séguin Dirigent

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Chor & Orchester: was ist das eigentlich?

Seine Chor- und Orchesterkonzerte gestaltet der Rundfunkchor Berlin so unterschiedlich wie facettenreich. Regelmäßig ist er an der Seite internationaler Spitzenensembles zu erleben. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Seine enorme Wandlungsfähigkeit stellt der Rundfunkchor Berlin mit den großen Klassikern der chorsinfonischen Literatur wie auch mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke unter Beweis.

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