Foto von Robin Ticciati
    • Toshio Hosokawa
      »Meditation«
      für Orchester
    • Gustav Mahler
      Sinfonie Nr. 3 d-Moll
    • Karen Cargill Mezzosopran
    • Staats- und Domchor Berlin
    • Kai-Uwe Jirka Choreinstudierung
    • Rundfunkchor Berlin
    • Benjamin Goodson Choreinstudierung
    • Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    • Robin Ticciati Dirigent

Hosokawa, Mahler

»Von Herzen – möge es wieder zu Herzen gehen«, schrieb Beethoven an den Anfang seiner Partitur der »Missa solemnis«. Eigentlich war das Werk gedacht als Musik zur ersten Festmesse des österreichischen Erzherzogs als Kardinal-Erzbischof von Olmütz. Doch Beethoven brauchte drei Jahre länger für die »feierliche Messe«, die formal und mit ihrer Länge von über 90 Minuten alle Konventionen sprengte. Eigentlich sollte sie nach Beethovens Worten »bei den Singenden wie bei den Zuhörenden religiöse Gefühle erwecken und dauernd machen«, doch in unseren Zeiten hat sich das Werk längst von seinem religiösen Kontext gelöst. In der Geschichte des Rundfunkchores Berlin spielt die »Missa solemnis« eine wichtige Rolle: Im Jahr nach dem Mauerfall 1990 führten der Chor und die Berliner Philharmoniker das Werk unter Leitung von Daniel Barenboim auf, 1994 folgte eine CD-Produktion mit dem Altmeister Georg Solti. Und auch die Aufführung mit Kent Nagano und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin 2006 ist als ein Highlight in die Annalen des Chores eingegangen. Am Pult der Berliner Philharmoniker steht diesmal einer der eigenwilligsten und emphatischsten Dirigenten unserer Zeit: Christian Thielemann.

  • 20 Uhr
    24. Nov
    Philharmonie Berlin
  • 20 Uhr
    25. Nov
    Philharmonie Berlin

Personen

Karen Cargill Mezzosopran
Staats- und Domchor Berlin
Kai-Uwe Jirka Choreinstudierung
Rundfunkchor Berlin
Benjamin Goodson Choreinstudierung
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Robin Ticciati Dirigent

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Projekt

Chor & Orchester: was ist das eigentlich?

Seine Chor- und Orchesterkonzerte gestaltet der Rundfunkchor Berlin so unterschiedlich wie facettenreich. Regelmäßig ist er an der Seite internationaler Spitzenensembles zu erleben. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Seine enorme Wandlungsfähigkeit stellt der Rundfunkchor Berlin mit den großen Klassikern der chorsinfonischen Literatur wie auch mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke unter Beweis.

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