Foto von Robin Ticciati
    • Klaus Lang
      ionisches licht
      (Uraufführung der Fassung für großes Orchester)
    • Arvo Pärt
      Violoncellokonzert »Pro et contra«
    • Igor Strawinsky
      Requiem canticles für Alt, Bass, Chor und Orchester
    • Gustav Mahler
      Adagio aus der Sinfonie Nr. 10 Fis-Dur
    • Valentin Radutiu Violoncello
    • Christina Bischoff Sopran
    • Catriona Morison Mezzosopran
    • Bettina Pieck Alt
    • Georg Drake Tenor
    • Matthias Winckhler Bassbariton
    • Axel Scheidig Bass
    • Rundfunkchor Berlin Chor
    • Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    • Robin Ticciati Dirigent
    • Gijs Leenaars Choreinstudierung
    • Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    • Berliner Festspiele Musikfest Berlin Kooperation

Musikfest Lang, Strawinsky, Mahler

im Rahmen der 70. Berliner Festspiele

Igor Strawinskys »Requiem Canticles«, fertiggestellt und uraufgeführt 1966, sind das letzte große Werk dieses Giganten der Moderne – und dasjenige, das zu seiner eigenen Beerdigung gespielt werden sollte. Insgesamt nur etwa 15 Minuten lang, stellen diese neun kurzen Segmente Strawinskys wohl direkteste und weitreichendste Auseinandersetzung mit seriellen Kompositionstechniken dar. Ursprünglich zwar rein instrumental geplant, sollte Strawinsky jedoch bald liturgische Textfragmente integrieren, sodass die »Canticles« ihre jetzige Form für Alt, Bass, Chor und Orchester bekamen.

 

Neben diesem eher selten gespielten Zyklus wird an diesem Abend mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Leitung von Robin Ticciati zudem Klaus Langs langgestrecktes und hypnotisches Werk »Ionisches Licht« erklingen, ein Stück, das die Spannung zwischen dem Intellektuellen und dem Sinnlichen auslotet. Erst 2020 wurde es auf den Donaueschinger Musiktagen uraufgeführt. Heute wird es zum ersten Mal in großer Besetzung erklingen.

Personen

Valentin Radutiu Violoncello
Christina Bischoff Sopran
Catriona Morison Mezzosopran
Bettina Pieck Alt
Georg Drake Tenor
Matthias Winckhler Bassbariton
Axel Scheidig Bass
Rundfunkchor Berlin Chor
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Robin Ticciati Dirigent
Gijs Leenaars Choreinstudierung
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Berliner Festspiele Musikfest Berlin Kooperation

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Philharmonie Berlin

Die 1963 eröffnete Berliner Philharmonie ist eine der Ikonen der modernen Architektur. Mit dem Konzertsaal schuf der Architekt Hans Scharoun eine völlig neue Form: Die 2250 Sitzplätze sind in verschiedenen Blöcken, terrassiert wie ein Weinberg, rings um ein fünfseitiges Orchesterpodium angelegt. Unter dem Saal befindet sich das Foyer, in dessen Treppenlabyrinthen sich selbst Stammgäste immer wieder verirren. Aus der inneren Anlage erklärt sich auch die ungewöhnliche Silhouette des Gebäudes, dessen Außenhaut mit goldenen Aluplatten verkleidet ist. Auch akustisch gilt der Saal als einer der besten der Welt. Er ist Heimat der Berliner Philharmoniker, wird aber auch von den anderen Berliner Orchestern und Veranstaltern bespielt.

Philharmonie Berlin
Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin
Deutschland