Axel Scheidig
Der 1970 in Sonneberg/Thüringen geborene Bassbariton Axel Scheidig begann seine musikalische Ausbildung an der Spezialschule für Musikerziehung in Wernigerode und beim Rundfunk-Jugendchor Wernigerode. Von 1991 bis 1998 studierte er Gesang und Musiktheater bei Helga Bante an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und schloss mit dem künstlerischen Diplom ab. Gesangskurse besuchte er unter anderem bei Barbara Schlick, Kurt Moll, Siegfried Lorenz und Jakob Stämpfli.
Axel Scheidig war 1997 Preisträger beim Internationalen Händel-Wettbewerb in Halle sowie 1998 Erster Preisträger beim Deutschen Musikrat mit dem von ihm mitgegründeten Vokalensemble Die Weimarer Hofsänger. Zahlreiche Aufnahmen, Konzerte und Gastspiele im In-und Ausland belegen seine weitreichende Erfahrung im kammermusikalischen Bereich. Solistisch trat er bereits während seines Studiums in Weimar an Thüringer Theatern in Erscheinung, so unter anderem in Weimar, Erfurt, Meiningen, Gera und Rudolstadt.
Axel Scheidig arbeitete ab 1998 in den Rundfunkchören des NDR, WDR und BR sowie beim Rundfunkchor Berlin, zu dessen festen Mitgliedern er seit 2005 zählt. Hier konzertiert er regelmäßig auch als Solist unter Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Simon Halsey, Marek Janowski, Marc Minkowski und Gijs Leenaars, unter anderem in der Berliner Philharmonie, bei den Osterfestspielen Salzburg, beim Festival d’Aix-en-Provence, in der Sala São Paulo und im Teatro Colón. Neben seiner Tätigkeit beim Rundfunkchor Berlin ist Axel Scheidig auch ein vielgefragter Solist im oratorischen Bereich mit Auftritten in ganz Deutschland. Er ist Mitglied im Männerquartett Vokalzeit sowie dem gemischten Quartett Berlin’s 4, mit dem er bundesweit auf verschiedensten Veranstaltungen zu erleben ist. Beim Grand Prix of Nations Berlin 2017, der von Interkultur in Zusammenarbeit mit dem Rundfunkchor Berlin ausgetragen wurde, war Axel Scheidig als Juror vertreten, wie auch beim Bundeswettbewerb für Gesang.