• Gustav Mahler
      Sinfonie Nr. 3 d-Moll
    • Okka von der Damerau Mezzosopran
    • Staats- und Domchor Berlin Chor
    • Berliner Philharmoniker
    • Zubin Mehta Dirigent
    • Rundfunkchor Berlin, Damen Chor
    • Gijs Leenaars Choreinstudierung
    • Kai-Uwe Jirka Choreinstudierung

Zubin Mehta dirigiert Mahlers Dritte Symphonie

Vom unisono vorgetragenen Weckruf der Hörner zu Beginn über die berühmte Posthorn-Episode bis hinein in den von innigem Frieden beseelten Schluss – in seiner monumentalen »Symphonie Nr. 3« entwirft Gustav Mahler in der Tat eine ganze Welt. Musikalisch ist in diesem mit über 90 Minuten längsten Werk Mahlers Platz für Märsche und Volksmusikreferenzen, für Düsteres und Bedrohliches, für Heiteres und beinahe Humoristisches – ein wahrlich gewaltiges Klanggebirge, aufgeschichtet, vielgestaltig und schillernd, umgesetzt von einer außergewöhnlich großen Besetzung.

 

Im Sinne einer umfassenden Kosmologie und geordnet in aufsteigender Ordnung – per aspera ad astra sozusagen, vom Dunkel zum Licht –, sind die sechs Sätze, gerahmt von einem gewaltigen Kopfsatz und dem abschließenden Adagio, thematisch sortiert. Der Reihe nach widmen sie sich der unbelebten Materie, den Blumen, Tieren, Menschen, den Engeln und schließlich Gott. »Was mir die Liebe erzählt« wollte Mahler diesen letzten Satz übertiteln, denn Gott könne ja »nur als ›die Liebe‹ gefasst werden«, wie er an seine Freundin Anna von Mildenburg schrieb. Auch wenn Mahler von derlei poetisch-beschreibenden Titeln letztlich wohl aus Angst vor Fehldeutungen abgesehen haben mag, so treffen sie doch genau, worum es geht. Welthaltig – und zwar in dem Sinne, dass sie in ihrem unbändigen Farben- und Klangreichtum die Welt in die Eigengesetzlichkeit der Musik hinein übersetzt und neu auferstehen lässt – ist die dritte Sinfonie wie keine andere Mahlers. Ein grenzensprengendes Werk voller Poesie

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Karina Canellakis

Cast

Rundfunkchor Berlin, Damen

Okka von der Damerau Mezzosopran
Staats- und Domchor Berlin Chor
Berliner Philharmoniker
Zubin Mehta Dirigent
Rundfunkchor Berlin, Damen Chor
Gijs Leenaars Choreinstudierung
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Die 1963 eröffnete Berliner Philharmonie ist eine der Ikonen der modernen Architektur. Mit dem Konzertsaal schuf der Architekt Hans Scharoun eine völlig neue Form: Die 2250 Sitzplätze sind in verschiedenen Blöcken, terrassiert wie ein Weinberg, rings um ein fünfseitiges Orchesterpodium angelegt. Unter dem Saal befindet sich das Foyer, in dessen Treppenlabyrinthen sich selbst Stammgäste immer wieder verirren. Aus der inneren Anlage erklärt sich auch die ungewöhnliche Silhouette des Gebäudes, dessen Außenhaut mit goldenen Aluplatten verkleidet ist. Auch akustisch gilt der Saal als einer der besten der Welt. Er ist Heimat der Berliner Philharmoniker, wird aber auch von den anderen Berliner Orchestern und Veranstaltern bespielt.

Philharmonie Berlin
Herbert-von-Karajan-Str. 1
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Deutschland