»cosmic lights«

Das Nordlicht hören

 

Seit Jahren macht der Rundfunkchor Berlin mit seinen interdisziplinären Projekten von sich reden. Mit seinem jüngstem Projekt »cosmic lights« unter der Leitung des neuen Chefdirigenten des Chores Gijs Leenaars spürten der Chor und das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin der Faszination eines großartigen Naturschauspiels nach und brachten die Multimedia-Sinfonie »Nordic Light« des lettischen Komponisten Ēriks Ešenvalds zur deutschen Erstaufführung.

Seit Urzeiten schlägt das mystische Lichtspektakel am arktischen Himmel die Menschen in den Bann: Wenn der Sonnenwind auf die äußere Erdatmosphäre trifft, zaubert er ein wundersam schimmerndes Naturschauspiel an den Nachthimmel des hohen Nordens und tiefen Südens unseres Planeten. Etliche Mythen und Legenden ranken sich um das Himmelsphänomen. Drei Jahre lang war Ēriks Ešenvalds dem Nordlicht und dessen Widerschein in Geschichten und Liedern der nordischen Völker auf der Spur. Mit einem Aufnahme- und Kamerateam reiste er durch Nordskandinavien, Island, Grönland und Alaska und zeichnete die Erzählungen und Gesänge auf. Im Zusammenspiel von Bewegtbild und Klang kombiniert seine Multimedia-Sinfonie Liveklänge mit faszinierenden Filmsequenzen des berühmten »Nordlichtjägers« Kjetil Skogli und originalem Tonmaterial seiner Aufnahmen. Die Musik ist wie ein großer Klangfluss komponiert, der teils ruhig schillernd dahinströmt, sich teils zu dramatischen Höhepunkten verdichtet.

 

Termine in der Saison 2015/16
»cosmic lights« 2016
Kampagnenbild cosmic lights