Artem Nesterenko

Artem Nesterenko, Bass im Rundfunkchor Berlin
© Peter Adamik

Artem Nesterenko wurde am 1 Juli 1989 in Novosibirsk (Russland) geboren. Mit 10 Jahren erhielt er an einer Musikschule seinen ersten Gesangs- und Klavierunterricht. Es folgten viele erste Preise bei verschiedenen nationalen und internationalen Jugendwettbewerben in Russland. Im Jahr 2002 zog er mit seinen Eltern nach Deutschland. In Hannover erhielt er dann Gesangsunterricht an der Musikschule bei Prof. Peter Sefcik und am Institut zur Frühförderung Musikalisch Hochbegabter(IFF) bei Prof. Gerhard Faulstich.

Zwischen 2005-2008 war Artem Nesterenko mehrmaliger erster Preisträger beim Bundeswettbewerb »Jugend Musiziert« in den Kategorien »Gesang Solo« und »Duo Kunstlied«. Im Jahr 2008 erhielt er mehrere Förderpreise (Walter Kaminsky Stiftung, RAM Stipendium der Sparkasse Hannover und Förderpreis des NDR). Seit 2008 studierte er an der HMTH Hannover bei Gudrun Pelker, 2010 setzte er sein Studium an der HfM München bei Wolfgang Brendel fort. In den Jahren 2009 und 2010 gastierte er bei den Händelfestspielen in Göttingen und Halle, wo er unter anderem in Händels »Israel in Ägypten« zu hören war. Im Jahr 2010 wurde er Preisträger beim Bundeswettbewerb Gesang in der Juniorwertung.

Ab 2011 studierte Artem an der UdK Berlin bei Prof. Enrico Facini, wo er 2014 erfolgreich sein Bachelor Studium abschloss. Er ist Stipendiat der Förderung »YEHUDI MENUHIN Live Music Now« Hannover e.V. (seit 2009) und »YEHUDI MENUHIN Live Music Now« Berlin e.V. (Seit 2011), der »Paul Hindemith Gesellschaft Berlin« (seit 2013) und der »Lyra Stiftung« (seit 2013).

Seit 2012 ist Artem Nesterenko freier Mitarbeiter beim Rundfunkchor Berlin. Im Juni 2013 nahm er am Beaumarchais Concours in Wien teil, wo er Preisträger wurde. Im Mai 2014 wurde Artem Stipendiat der »Walter und Charlotte Hamel Stiftung« wo er auch noch den Publikumspreis gewann. Seit August 2015 ist Artem festes Ensemblemitglied im Rundfunkchor Berlin.

Aktuelle Mitwirkungen
Foto von Simon Rattle
Foto von Simon Rattle
Foto Centro de las Artes 660