Foto Schola des Rundfunkchores Berlin in der Berliner Philharmonie
    • Robert White
      Lamentations of Jeremiah – Auszüge
    • Hubert Parry
      Songs of Farewell
      daraus Nr. 3 "Never weather-beaten sail"
    • Ralph Vaughan Williams
      The Turtle Dove
      für Bariton-Solo und Chor a cappella
    • Hubert Parry
      Songs of Farewell
      daraus Nr. 4 "There is an old belief"
    • Joby Talbot
      Path of MIracles
      daraus Nr. 4 Santiago
    • Michael Alber Dirigent
    • Schola des Rundfunkchores Berlin Chor
    • Mitglieder des Rundfunkchores Berlin Chor

Teatime-Konzert | Songs of Farewell – Werke von White, Parry, Williams und Talbot

Die Schola ist fester Teil unseres Nachwuchsprogrammes: Im Rahmen eines zweiwöchigen Intensivkurses bieten wir jede Saison 20 bis 30 jungen Gesangsstudierenden die Möglichkeit, sich mit dem professionellen Chorbetrieb vertraut zu machen. Der Chornachwuchs arbeitet dabei nicht nur an einem großen chorsinfonischen Werk mit den Mitgliedern des Rundfunkchores Berlin zusammen, sondern bekommt überdies die Möglichkeit, das eigene Können in einem anspruchsvollen A-capella-Programm unter Beweis zu stellen, das während des Kurses gemeinsam erarbeitet wird.

 

In Form eines Teatime-Konzerts bitten die Schola-Teilnehmenden dieses Jahr schon nachmittags in die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Unter Leitung von Justus Barleben werden sie unter dem Titel »Songs of Farewell« ein Programm mit ausgesuchten Liedern der englischen Vokalmusiktradition zum Besten geben. Rund um die titelgebenden »Abschiedslieder«, die Hubert Parry während des Ersten Weltkriegs und unter dem Eindruck des Todes einiger seiner Studenten an der Front schrieb, wird mit Stücken von Robert White, Ralph Vaughan Williams und Joby Talbot ein Bogen gespannt, der von der Renaissance bis in die unmittelbare Gegenwart reicht.

Personen

Michael Alber Dirigent
Schola des Rundfunkchores Berlin Chor
Mitglieder des Rundfunkchores Berlin Chor

Tickets

Location

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

Auf Wunsch Kaiser Wilhelm II. erschuf Franz Schwechten in den 1890er Jahren einen Kirchenbau im neuromantischen Stil, dessen höchster Turm mit rund 113 Metern der höchste der Stadt war. Im November 1943 wurde die Kaiser-Wilhelm-Kirche weitgehend zerstört. Ihre Ruine wurde in den Nachkriegsjahren zum Symbol des Wiederaufbaus und zum Mahnmal für den Frieden. Im März 1957 gewann der Architekt Egon Eiermann einen ausgeschriebenen Wettbewerb mit einem Entwurf, der den vollständigen Abriss der Ruine vorsah. Massiven Bürgerprotesten ist es zu verdanken, dass die Turmruine letztlich erhalten und um einen neuen Kirchenbau ergänzt wurde – weltbekannt wegen seiner blauen Glaswände, die Gabriel Loire aus Chartres schuf.

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
Breitscheidplatz
10789 Berlin