Kampagnenmotiv Petra Leipert
    • Orlando Gibbons
      »O clap your hands«
      für Chor a cappella
    • Judith Bingham
      A Bird is Singing
    • Clément Janequin
      »Le chant des oiseaux«
    • Edward Elgar
      »My Love Dwelt in a Northern Land«
      für Chor a cappella
    • Gerald Finzi
      Sieben Gesänge nach Robert Bridges für Chor a cappella op. 17
      daraus Nr. 1-5
    • Claudio Monteverdi
      Madrigale
      für Chor a cappella
    • Edward Elgar
      »There is Sweet Music« Op. 53, 1
      für Chor a cappella
    • und solistische Beiträge der Schola-Teilnehmenden
    • Philip Mayers Klavier
    • Mitglieder des Rundfunkchores Berlin
    • Schola des Rundfunkchores Berlin
    • Benjamin Goodson Dirigent

Singen im Mai

Jede Saison bieten wir 20 bis 30 jungen Gesangsstudierenden einen zweiwöchigen Intensivkurs in Sachen Chorgesang. In diesem Jahr studieren sie gemeinsam mit unserem Ensemble Elgars Oratorium »The Dream of Gerontuis« ein, um es unter der Leitung von Sir Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern aufzuführen – natürlich im großen Saal der Berliner Philharmonie. Gleichzeitig erarbeiten die jungen Sängerinnen und Sänger ein anspruchsvolles A-cappella-Programm, das sie am 19. Mai in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche präsentieren. Das Abschlusskonzert der Schola bietet nicht nur eine reichhaltige Palette schönster Chorklänge, sondern auch ein reizvolles Programm mit selten zu hörenden Stücken: Unter dem Motto »Singen im Mai« geht es vom Barock in Gestalt der drei Madrigale von Claudio Monteverdi über die Romantik, wiederum repräsentiert von Edward Elgar, bis hin zu modernen Chorsätzen, zum Beispiel von der britischen Komponistin Judith Bingham. Geleitet wird die Schola in diesem Jahr wieder von Benjamin Goodson.

Personen

Philip Mayers Klavier
Mitglieder des Rundfunkchores Berlin
Schola des Rundfunkchores Berlin
Benjamin Goodson Dirigent

Tickets

Location

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

Auf Wunsch Kaiser Wilhelm II. erschuf Franz Schwechten in den 1890er Jahren einen Kirchenbau im neuromantischen Stil, dessen höchster Turm mit rund 113 Metern der höchste der Stadt war. Im November 1943 wurde die Kaiser-Wilhelm-Kirche weitgehend zerstört. Ihre Ruine wurde in den Nachkriegsjahren zum Symbol des Wiederaufbaus und zum Mahnmal für den Frieden. Im März 1957 gewann der Architekt Egon Eiermann einen ausgeschriebenen Wettbewerb mit einem Entwurf, der den vollständigen Abriss der Ruine vorsah. Massiven Bürgerprotesten ist es zu verdanken, dass die Turmruine letztlich erhalten und um einen neuen Kirchenbau ergänzt wurde – weltbekannt wegen seiner blauen Glaswände, die Gabriel Loire aus Chartres schuf.

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
Breitscheidplatz
10789 Berlin

Foto Schola Rundfunkchor Berlin

Projekt

Schola des Rundfunkchores Berlin: was ist das eigentlich?

Die Akademisten des Rundfunkchores Berlin kommen gemeinsam mit Gesangstudierenden deutscher Hochschulen zusammen, um intensiv im Ensemble vokale Kammermusik zu proben. Am Ende dieser Arbeitsphase präsentiert sich die Schola im Abschlusskonzert mit einem anspruchsvollen kammermusikalischen Programm.

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