• Igor Strawinsky
      Canticum sacrum
    • Igor Strawinsky
      Violinkonzert D-Dur
    • Igor Strawinsky
      »Le sacre du printemps«
    • Isabelle Faust Violine
    • Rundfunkchor Berlin Chor
    • Les Siècles
    • François-Xavier Roth
    • Gijs Leenaars Choreinstudierung

Musikfest Strawinsky

im Rahmen der 70. Berliner Festspiele

Das 2003 von Francois-Xavier Roth gegründete Orchester Les Siècles ist weithin bekannt für seine historisch informierte Aufführungspraxis. Der riesige Instrumentenfundus des Orchesters macht es möglich, die unterschiedlichsten musikalischen Epochen vom Barock über die Klassik und Romantik bis zur Moderne adäquat abzubilden. Les Siècles, die Jahrhunderte, ist also wahrlich ein passender Name.

 

An diesem Abend wird ausnahmslos Strawinsky erklingen. Wir beginnen mit dem »Canticum sacrum«, einem der zentralen Vokalwerke des Komponisten, das 1955 auf Texte aus dem alten und neuen Testament geschrieben wurde und als Huldigung an die Stadt Venedig gedacht war. Uraufgeführt wurde es dann auch im Markusdom. Weiter geht es mit einem Werk aus der neoklassischen Periode Strawinskys, dem »Violinkonzert D-Dur« – eine selten doppelbödige Komposition, die in ihrer Exaltiertheit und stellenweise grotesken Komik das Prinzip des traditionellen Violinkonzerts fast schon ironisch überzeichnet.

 

Beschlossen wird der Abend schließlich mit »Le sacre du printemps«. Für ihre Einspielung dieses Kronjuwels der klassischen Moderne – mit historischen Instrumenten und auf Grundlage der ursprünglichen Partitur der Premiere von 29. Mai 1913 – wurden Les Siècles 2015 mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Ein konzentrierter, überlegt zusammengestellter Abend mit einem herausragenden Orchester, der unterschiedliche Perioden aus Strawinsky Schaffen gleichermaßen beeindruckend abdeckt.

Personen

Isabelle Faust Violine
Rundfunkchor Berlin Chor
Les Siècles
François-Xavier Roth
Gijs Leenaars Choreinstudierung

Tickets

Location

Philharmonie Berlin

Die 1963 eröffnete Berliner Philharmonie ist eine der Ikonen der modernen Architektur. Mit dem Konzertsaal schuf der Architekt Hans Scharoun eine völlig neue Form: Die 2250 Sitzplätze sind in verschiedenen Blöcken, terrassiert wie ein Weinberg, rings um ein fünfseitiges Orchesterpodium angelegt. Unter dem Saal befindet sich das Foyer, in dessen Treppenlabyrinthen sich selbst Stammgäste immer wieder verirren. Aus der inneren Anlage erklärt sich auch die ungewöhnliche Silhouette des Gebäudes, dessen Außenhaut mit goldenen Aluplatten verkleidet ist. Auch akustisch gilt der Saal als einer der besten der Welt. Er ist Heimat der Berliner Philharmoniker, wird aber auch von den anderen Berliner Orchestern und Veranstaltern bespielt.

Philharmonie Berlin
Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin
Deutschland