»Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen« op. 74 Nr. 1
für Chor a cappella
Seit 2011 lädt der Deutsche Chorverband alljährlich Profis, Hobbysänger und Zuhörer zu Konzerten, Workshops und Diskussionsforen, in denen sich die Vielfalt der Vokalmusik spiegelt, in denen aber ebenso neueste Entwicklungen und Innovationen in der Chorlandschaft aufgezeigt werden. Bei der achten Ausgabe von Chor@Berlin bestreitet der Rundfunkchor Berlin erneut das Abschlusskonzert. A cappella oder begleitet vom Klavier zu vier Händen singt er ein Programm aus bekannten und selten aufgeführten Werken, in dessen Zentrum Johannes Brahmsʼ Vertonung von Hölderlins »Schicksalslied« steht. Von hier spannen sich die Fäden einerseits zu weiteren A-cappella-Werken von Brahms, andererseits zu Hölderlin-Vertonungen bedeutender Komponisten des 20. Jahrhunderts: zu Bruno Madernas »Schicksalslied« aus der Oper »Hyperion«, zu den vier 1996 komponierten »Fragmenten« von Friedrich Cerha und zu den »Liturgien [Rilke − Trakl − Hölderlin]« von Daan Manneke. Einen instrumentalen Kontrapunkt bilden zwei Werke von György Kurtág: die aus dem Játékok-Zyklus stammenden »Studie zu ›Hölderlin‹ von Jánosz Pilinszky« und seine Fassung von Bachs »Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit« für Klavier zu vier Händen.
The sound of choral music in its purest and most intimate form: in its superb a cappella concerts, Rundfunkchor Berlin displays an uncanny knack for adapting to the widest imaginable repertoire.
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