René Voßkühler

Foto René Voßkühler, Bass im Rundfunkchor Berlin
© Peter Adamik

René Voßkühler, geboren 1963 in Anklam (Mecklenburg-Vorpommern), sang bereits in seiner Schulzeit im Knabenchor seiner Heimatstadt. Gesang studierte er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin und schloss 1990 mit dem Gesangsdiplom ab. Zwischen 1990 bis 1992 sammelte er im Studio der Komischen Oper Berlin Bühnenerfahrung. Anschließend gehörte er bis 1996 den Ensembles des Theaters Frankfurt an der Oder und des Hans-Otto-Theaters Potsdam als Solist an. Seit 1995 sang er aushilfsweise im Rundfunkchor Berlin. Seit 1999 ist er festes Ensemblemitglied.
René Voßkühler ist hier regelmäßig als Solist zu erleben. Er gestaltete in Nikolaus Lehnhoffs Inszenierung von Beethovens Fidelio unter Sir Simon Rattle in Tokio die Partie des Ersten Gefangenen, sang den Jüngling in Schuberts Alfonso und Estrella unter Nikolaus Harnoncourt und ist u.a. auf Kent Naganos Einspielung von Leonard Bernsteins Mass (harmonia mundi HMC 801840.41) zu hören.

In der Reihe Broadening the Scope of Choral Music singt er das Tenor-Solo in Der versiegelte Engel von Rodion Shchedrin (Berlin, Brandenburg, Baden-Baden, Hamburg, Kopenhagen, San Sebastián). In The Veil of the Temple von Sir John Tavener im Hamburger Bahnhof 2007 sang er die Seligpreisungen.

Gemeinsam mit Isabelle Voßkühler, Kristiina Mäkimattila und David Stingl gründete er innerhalb des Rundfunkchores Berlin ein Vokalquartett, das mit Programmen sowohl in Tokio als auch im Rahmen des KammermusikPodiums des Rundfunkchores zu hören war. Zudem ist René Voßkühler Mitglied des Ensembles 6cant.

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Foto von Kent Nagano