Motiv Human Requiem
    • Johannes Brahms
      »Ein deutsches Requiem« op. 45
      für Soli, Chor und Klavier zu vier Händen
    • Iwona Sobotka Sopran
    • Angela Gassenhuber Klavier
    • Philip Mayers Klavier
    • Rundfunkchor Berlin
    • Benjamin Goodson Co-Dirigent
    • Gijs Leenaars Dirigent
    • Jochen Sandig Konzept und Regie
    • Sasha Waltz Dramaturgie
    • Ilka Seifert Dramaturgie
    • Claudia Lourenco De Serpa Soares Künstlerische Mitarbeit/Repetition
    • Davide Camplani Künstlerische Mitarbeit/Repetition
    • Brad Hwang Raum
    • Jörg Bittner Licht
    • Kristin Hörnig Technik

human requiem

Nach zahlreichen Gastspielen in aller Welt ist Jochen Sandigs szenische Umsetzung des »Deutschen Requiems« von Johannes Brahms wieder dort zu erleben, wo sie 2012 ihre Premiere feierte: im Radialsystem V, diesmal unter unserem Chefdirigenten Gijs Leenaars. Gemeinsam mit einem Team der Compagnie Sasha Waltz & Guests setzen wir das Brahms-Requiem choreografisch um. Die Trennung zwischen Bühne und Zuschauerraum ist aufgehoben, das Publikum sitzt nicht frontal vor dem Klang, sondern steht mittendrin – Text, Körper, Raum und Klang werden unmittelbar miteinander in Verbindung gesetzt. Brahms’ Requiem ist keine Totenmesse, weshalb der Text auch nicht der katholischen Liturgie folgt. Es will den Lebenden Trost spenden. Sein Thema ist die Vergegenwärtigung unserer Vergänglichkeit, die Bedeutung des Todes, die Trauer, aber auch deren Überwindung. Der Blick bleibt dem Leben zugewandt. Und deshalb ist eine »räumliche« Umsetzung genau dieses Werks inhaltlich so stimmig. Die Botschaft des Requiems wird in der Gemeinschaft von Singenden und Hörenden zu einem unmittelbaren, persönlichen Erlebnis. So beschrieb etwa der Komponist und Dirigent Tan Dun, der das human requiem 2016 in Brüssel erlebte, seinen Eindruck mit den Worten: »I’m in tears … in the darkness, I heard your voice giving me the light, the hope, the love … this is the best that I have had in years.«

Cast

Iwona Sobotka Sopran
Angela Gassenhuber Klavier
Philip Mayers Klavier
Rundfunkchor Berlin
Benjamin Goodson Co-Dirigent
Gijs Leenaars Dirigent
Jochen Sandig Konzept und Regie
Sasha Waltz Dramaturgie
Ilka Seifert Dramaturgie
Claudia Lourenco De Serpa Soares Künstlerische Mitarbeit/Repetition
Davide Camplani Künstlerische Mitarbeit/Repetition
Brad Hwang Raum
Jörg Bittner Licht
Kristin Hörnig Technik

Tickets

  • Wed May 1st

    Radialsystem V
    18:00

    • Da die Produktion das Publikum in Bewegung vorsieht, ist der Saal unbestuhlt.

    Tickets online ab € 48

  • Fri May 3rd

    Radialsystem V
    20:00

    • Da die Produktion das Publikum in Bewegung vorsieht, ist der Saal unbestuhlt.

    Tickets online ab € 48

  • Sat May 4th

    Radialsystem V
    20:00

    • Da die Produktion das Publikum in Bewegung vorsieht, ist der Saal unbestuhlt.

    Tickets online ab € 48

  • Sun May 5th

    Radialsystem V
    20:00

    • Da die Produktion das Publikum in Bewegung vorsieht, ist der Saal unbestuhlt.

    Tickets online ab € 48

Location

Radialsystem V

»Space for arts and ideas« nennt sich das Radialsystem, und seit 2006 ist es einer der innovativsten und spannendsten Veranstaltungsorte für Musik und Tanz überhaupt. Baulicher Kern ist die einstige Maschinenhalle des Abwasserpumpwerks, das 1880 als fünfte Station des radial angelegten Kanalisationssystems von Berlin erbaut wurde und bis 1999 in Betrieb war. Der Architekt Gerhard Spangenberg ergänzte den Altbau bis 2006 um neue Bauteile, in einem gläsernen Trakt zur Spree hin befinden sich weitere Veranstaltungsräume. Das Radialsystem wird privat betrieben und ist die Probenheimat von vier bekannten Ensembles: der Tanzcompagnie Sasha Waltz & Guests, der Akademie für Alte Musik Berlin, des Vocalconsorts Berlin und des Solistenensembles Kaleidoskop.

Radialsystem V
Holzmarktstr. 33
10243 Berlin
Deutschland

Foto Rundfunkchor Berlin beim »human requiem«

Project

»human requiem«: what's it all about?

Rediscover the familiar: Together with Jochen Sandig and a team of the dance company Sasha Waltz & Guests Rundfunkchor Berlin stages a choreographed version of Brahms’ Requiem.

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