• Franz Liszt
      Zwei Episoden aus Lenaus »Faust« (»Der nächtliche Zug« und »Tanz in der Dorfschänke« – »Mephisto«-Walzer Nr. 1)
    • Franz Liszt
      »Eine Faust-Sinfonie«
      in drei Charakterbildern nach Goethe
      für Tenor, Männerchor und Orchester
    • Stuart Skelton Tenor
    • Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    • Vladimir Jurowski Dirigent
    • Herren des Rundfunkchores Berlin
    • Justus Barleben Choreinstudierung
    • Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    • Deutschlandfunk

Faust aufs Herz

Ein Abend rund um Franz Liszts »Faust«-Rezeption mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester unter Leitung von Vladimir Jurowski: Den Anfang machen die »Zwei Episoden aus Lenaus ›Faust‹«. Aus den 24 Episoden von Nikolaus Lenaus Faust-Dichtung hat sich Liszt die elfte und die sechste ausgewählt, um sie kongenial zu vertonen: »Der nächtliche Zug«, der sich rund um die Begegnung Fausts mit einem Pilgerzug im nächtlichen Wald entwickelt, besticht mit seiner mystisch verklärten und mysteriösen Stimmung. Das ungleich beschwingtere »Der Tanz in der Dorfschenke« taucht dagegen ins pralle Leben ein.

 

Mit Liszts 1857 in Weimar uraufgeführter »Faust-Sinfonie« gelangt danach eines der sicherlich bedeutendsten und bekanntesten Werke dieses ungemein produktiven Komponisten zur Aufführung. Die Herren des Rundfunkchores Berlin singen im großen Finale der Sinfonie die Schlussverse von Goethes »Faust II«, den berühmten »Chorus Mysticus« – ein beeindruckendes Ende für eine ausladende Komposition, die hier in ein präzises, thematisch fokussiertes Programm eingebettet ist.

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Herren des Rundfunkchores Berlin

Justus Barleben

Stuart Skelton Tenor
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Vladimir Jurowski Dirigent
Herren des Rundfunkchores Berlin
Justus Barleben Choreinstudierung
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Philharmonie Berlin

Die 1963 eröffnete Berliner Philharmonie ist eine der Ikonen der modernen Architektur. Mit dem Konzertsaal schuf der Architekt Hans Scharoun eine völlig neue Form: Die 2250 Sitzplätze sind in verschiedenen Blöcken, terrassiert wie ein Weinberg, rings um ein fünfseitiges Orchesterpodium angelegt. Unter dem Saal befindet sich das Foyer, in dessen Treppenlabyrinthen sich selbst Stammgäste immer wieder verirren. Aus der inneren Anlage erklärt sich auch die ungewöhnliche Silhouette des Gebäudes, dessen Außenhaut mit goldenen Aluplatten verkleidet ist. Auch akustisch gilt der Saal als einer der besten der Welt. Er ist Heimat der Berliner Philharmoniker, wird aber auch von den anderen Berliner Orchestern und Veranstaltern bespielt.

Philharmonie Berlin
Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin
Deutschland