• DJ Malfatti DJ
    • Solist*innen des Rundfunkchores Berlin  
    • Rundfunkchor Berlin
    • Gayle Tufts Moderation
    • Gijs Leenaars Dirigent
    • Justus Barleben

RundfunkchorLounge »Plug it in«

Die zweite Lounge dieser Spielzeit widmet sich der Schnittstelle von Komposition und Elektronik. Während unsere ausgesuchten Gesprächspartner*innen dieses weite Feld inhaltlich beleuchten werden, bringen die Mitglieder des Rundfunkchores Berlin ausgewählte Musik zum Klingen, die beinahe ein Jahrhundert umspannt.

 

Unsere Reise beginnt mit Ernst Tochs Vokalwerk »Fuge aus der Geografie«, die 1930 als beschleunigt abgespielte Grammophonaufnahme auf den Berliner Festtagen für zeitgenössische Musik uraufgeführt wurde – ein echtes Stück neusachlicher Maschinenmusik. Weiter geht es mit »Expressions of Zaar«, einem Werk des ägyptischen Komponisten und Musikethnologen Halim El-Dabh aus dem Jahr 1944. El-Dabh verwendete hierzu ein Drahttongerät, eine der ersten magnetischen Tontechnologien – und schuf damit noch einige Jahre vor der Musique concrète eines Pierre Schaeffer oder Pierre Henry eine der ersten Tonbandkompositionen überhaupt. In die Gegenwart geht es schließlich mit »Transit for Piano and Video«, einem Stück des niederländischen Komponisten Michel van der Aa, das Bild und Ton kongenial miteinander verbindet, um die Geschichte eines alten einsamen Mannes zu erzählen.

 

Jedes dieser Stücke – und es sind noch längst nicht alle, die an diesem Abend erklingen werden – legt das Aufeinandertreffen unterschiedlicher klanglicher und technologischer Welten anders und individuell aus. Allen aber ist gemein, dass sie den Stand der Technik kreativ, überraschend und auf der Höhe ihrer jeweiligen Zeit reflektieren.

Hygieneregelung

Für das Konzert gilt die 2G-Regel + FFP2-Maske.

Bitte beachten Sie, dass ab dem 1 5. Januar 2022 zusätzlich zu 2G + FFP2-Maske entweder eine nachgewiesene 3. („Booster“-) Impfung oder ein tagesaktueller Schnelltest (bzw. max. 48h-alter PCR-Test) erforderlich ist!

Bitte beachten Sie unbedingt die Informationen zur Voraussetzung für den Konzertbesuch im silent green.

 

Voraussetzung für den Konzertbesuch im silent green:

  • Ihr Ticket
  • Ihr gültiges Ausweisdokument inkl. Lichtbild
  • ein gültiger, digitaler Nachweis über eine vollständige Impfung mit Impfstoffen, die in der EU zugelassen sind (mindestens 14 Tage nach der Zweitimpfung) ODER eine genesene Corona-Infektion, die nicht länger als sechs Monate zurückliegt (Bitte beachten Sie, dass der Nachweis in Form einer App oder als QR-Code auf Papier vorliegen muss, ein Zutritt mit dem gelben Impfausweis ist leider nicht möglich)
  • entweder eine nachgewiesene 3. („Booster“-) Impfung oder ein tagesaktueller Schnelltest (bzw. max. 48h-alter PCR-Test)
  • Das Tragen einer FFP2-Maske ist während des gesamten Aufenthalts innerhalb des Veranstaltungsortes, auch während des Konzertes
  • Ihre Anwesenheits-Registrierung mittels LUCA-App, Corona-Warn-App oder Ausfüllen des Datenerfassungsbogens vor Ort

 

Ausgenommen von der 2G-Regel sind:

  • Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können; Sie müssen mittels eines PCR-Tests negativ getestet sein und zusätzlich Ihre Impfunfähigkeit mittels einer ärztlichen Bescheinigung nachweisen
  • Kinder und Jugendliche zwischen dem 6. und dem vollendeten 18. Lebensjahr, müssen einen zertifizierten tagesaktuellen negativen Schnelltest vorweisen
  • Schülerinnen und Schüler bis 18 Jahren sind in Schulzeiten von der 2G-Pflicht und der Testpflicht ausgenommen sind, sofern sie einen Schülerausweis oder eine BVG-Schülerkarte vorlegen können. Andernfalls benötigen auch sie einen zertifizierten tagesaktuellen negativen Schnelltest.

Tickets

Konzertdetails

Location

silent green Kulturquartier

Die ehemalige Trauerhalle des Weddinger Krematoriums ist einer der ungewöhnlichsten und stimmungsvollsten Konzertorte in Berlin. Das silent green Kulturquartier wurde 2013 in Privatinitiative gegründet und wird von einer Mietergemeinschaft von 13 Parteien genutzt, darunter das Musicboard Berlin und das Filmarchiv des Arsenal. Der Gebäudekomplex entstand ab 1909 als erstes Krematorium Berlins auf dem Gelände eines aufgelassenen Friedhofs. Herzstück und Konzertort ist die ehemalige Trauerhalle, ein 17 Meter hoher Raum auf achteckigem Grundriss mit zwei Galerien, 400 Urnen-Nischen in den Wänden und einem wunderschönen Terrazzoboden. Im Foyer befindet sich die »MARS« genannte Bar.

silent green Kulturquartier
Gerichtstraße 35
13347 Berlin
Deutschland

Projekt

RundfunkchorLounge: was ist das eigentlich?

Vokalmusik und anregende Diskussionen in entspannter Atmosphäre: Die RundfunkchorLounge geht in die nächste Saison.

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