• DJ Malfatti DJ
    • Solist*innen des Rundfunkchores Berlin  
    • Rundfunkchor Berlin
    • Gayle Tufts Moderation
    • Gijs Leenaars Dirigent
    • Justus Barleben

RundfunkchorLounge »Plug it in«

Die zweite Lounge dieser Spielzeit widmet sich der Schnittstelle von Komposition und Elektronik. Während unsere ausgesuchten Gesprächspartner*innen dieses weite Feld inhaltlich beleuchten werden, bringen die Mitglieder des Rundfunkchores Berlin ausgewählte Musik zum Klingen, die beinahe ein Jahrhundert umspannt.

 

Unsere Reise beginnt mit Ernst Tochs Vokalwerk »Fuge aus der Geografie«, die 1930 als beschleunigt abgespielte Grammophonaufnahme auf den Berliner Festtagen für zeitgenössische Musik uraufgeführt wurde – ein echtes Stück neusachlicher Maschinenmusik. Weiter geht es mit »Expressions of Zaar«, einem Werk des ägyptischen Komponisten und Musikethnologen Halim El-Dabh aus dem Jahr 1944. El-Dabh verwendete hierzu ein Drahttongerät, eine der ersten magnetischen Tontechnologien – und schuf damit noch einige Jahre vor der Musique concrète eines Pierre Schaeffer oder Pierre Henry eine der ersten Tonbandkompositionen überhaupt. In die Gegenwart geht es schließlich mit »Transit for Piano and Video«, einem Stück des niederländischen Komponisten Michel van der Aa, das Bild und Ton kongenial miteinander verbindet, um die Geschichte eines alten einsamen Mannes zu erzählen.

 

Jedes dieser Stücke – und es sind noch längst nicht alle, die an diesem Abend erklingen werden – legt das Aufeinandertreffen unterschiedlicher klanglicher und technologischer Welten anders und individuell aus. Allen aber ist gemein, dass sie den Stand der Technik kreativ, überraschend und auf der Höhe ihrer jeweiligen Zeit reflektieren.

Tickets

Konzertdetails

Location

silent green Kulturquartier

Die ehemalige Trauerhalle des Weddinger Krematoriums ist einer der ungewöhnlichsten und stimmungsvollsten Konzertorte in Berlin. Das silent green Kulturquartier wurde 2013 in Privatinitiative gegründet und wird von einer Mietergemeinschaft von 13 Parteien genutzt, darunter das Musicboard Berlin und das Filmarchiv des Arsenal. Der Gebäudekomplex entstand ab 1909 als erstes Krematorium Berlins auf dem Gelände eines aufgelassenen Friedhofs. Herzstück und Konzertort ist die ehemalige Trauerhalle, ein 17 Meter hoher Raum auf achteckigem Grundriss mit zwei Galerien, 400 Urnen-Nischen in den Wänden und einem wunderschönen Terrazzoboden. Im Foyer befindet sich die »MARS« genannte Bar.

silent green Kulturquartier
Gerichtstraße 35
13347 Berlin
Deutschland

Projekt

RundfunkchorLounge: was ist das eigentlich?

Vokalmusik und anregende Diskussionen in entspannter Atmosphäre: Die RundfunkchorLounge geht in die nächste Saison.

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