Foto von Mikko Franck
    • Wolfgang Amadeus Mozart
      Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219
    • Camille Saint-Saëns
      Introduktion und Rondo capriccioso op. 28
      für Violine und Orchester
    • Maurice Ravel
      »L‘ Enfant et les Sortilèges«
      Lyrische Fantasie in zwei Teilen (konzertante Aufführung)
    • Noah Bendix-Balgley Violine
    • Emily Fons Mezzosopran
    • Paul Gay Bassbariton
    • Yvonne Naef Mezzosopran
    • Kiera Duffy Sopran
    • Marie Lenormand Mezzosopran
    • Elliot Madore Bariton
    • Mathias Vidal Tenor
    • Kanae Fujitani Sopran
    • Annerose Hummel Mezzosopran
    • Isabelle Voßkühler Sopran
    • Judith Simonis Alt
    • Jan Remmers Tenor
    • Axel Scheidig Bass
    • Rundfunkchor Berlin
    • Gijs Leenaars Choreinstudierung
    • Berliner Philharmoniker
    • Mikko Franck
    • Kinderchor der Komischen Oper Berlin Kinderchor
    • Dagmar Fiebach Choreinstudierung

Mozart, Saint-Saëns, Ravel

»Ich habe keine Lust, meine Aufgaben zu machen. Ich habe Lust, nach draußen zu gehen. Ich habe Lust, alle Kuchen aufzuessen. Ich habe Lust, auf die ganze Welt wütend zu sein!« Maurice Ravels Kurzoper »Lʼenfant et les sortilèges« − »Das Kind und der Zauberspuk« − beginnt mit einem Wutanfall, der sich gewaschen hat. Doch die Dinge und Tiere rings um den kleinen Jungen nehmen seine Raserei nicht einfach so hin. Sein Sessel mag ihn nicht mehr auf sich sitzen lassen, die Figuren auf der Tapete verlassen das Haus, die Wände verschwinden, für den Jungen beginnt ein Albtraum, den er schließlich selbst ganz plötzlich beendet – durch eine gute Tat. Ravels »fantaisie lyrique« ist eines seiner schönsten Werke, für das er im wahrsten Sinne des Wortes zauberhafte Musik erfand. Ravel, der durch den »Boléro« und die Orchestrierung von Mussorgskis »Bilder einer Ausstellung« unsterblich geworden ist, erweist sich auch hier als Meister der Klangfarben und musikalischen Charakterisierung. Die 1925 in Monte-Carlo uraufgeführte Oper »im Geist einer amerikanischen Operette« (Ravel) ist ein stilistisch schillerndes Werk, dessen Happy End ein Chor der Tiere bildet. Geleitet wird die konzertante Aufführung mit den Berliner Philharmonikern vom finnischen Opernexperten Mikko Franck. Vorweg erklingen zwei Werke für Violine und Orchester von Mozart und Camille Saint-Saens.

Personen

Noah Bendix-Balgley Violine
Emily Fons Kind Mezzosopran
Paul Gay Sessel, Baum Bassbariton
Yvonne Naef Mutter, Chinesische Tasse, Libelle Mezzosopran
Kiera Duffy Feuer, Prinzessin, Nachtigall Sopran
Marie Lenormand Katze, Eichhörnchen Mezzosopran
Elliot Madore Standuhr, Kater Bariton
Mathias Vidal Kleiner alter Mann, Frosch, Teekanne Tenor
Kanae Fujitani Stuhl, Fledermaus Sopran
Annerose Hummel Schäfer Mezzosopran
Isabelle Voßkühler Eule, Vieh Sopran
Judith Simonis Vieh Alt
Jan Remmers Vieh Tenor
Axel Scheidig Vieh Bass
Rundfunkchor Berlin
Gijs Leenaars Choreinstudierung
Berliner Philharmoniker
Mikko Franck
Kinderchor der Komischen Oper Berlin Kinderchor
Dagmar Fiebach Choreinstudierung

Tickets

  • Fr 19. Jan

    Philharmonie Berlin
    20 Uhr

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  • So 21. Jan

    Philharmonie Berlin
    20 Uhr

    • Dieses Konzert wird live in der Digital Concert Hall übertragen.

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Location

Philharmonie Berlin

Die 1963 eröffnete Berliner Philharmonie ist eine der Ikonen der modernen Architektur. Mit dem Konzertsaal schuf der Architekt Hans Scharoun eine völlig neue Form: Die 2250 Sitzplätze sind in verschiedenen Blöcken, terrassiert wie ein Weinberg, rings um ein fünfseitiges Orchesterpodium angelegt. Unter dem Saal befindet sich das Foyer, in dessen Treppenlabyrinthen sich selbst Stammgäste immer wieder verirren. Aus der inneren Anlage erklärt sich auch die ungewöhnliche Silhouette des Gebäudes, dessen Außenhaut mit goldenen Aluplatten verkleidet ist. Auch akustisch gilt der Saal als einer der besten der Welt. Er ist Heimat der Berliner Philharmoniker, wird aber auch von den anderen Berliner Orchestern und Veranstaltern bespielt.

Philharmonie Berlin
Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin
Deutschland

Projekt

Chor & Orchester: was ist das eigentlich?

Seine Chor- und Orchesterkonzerte gestaltet der Rundfunkchor Berlin so unterschiedlich wie facettenreich. Regelmäßig ist er an der Seite internationaler Spitzenensembles zu erleben. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Seine enorme Wandlungsfähigkeit stellt der Rundfunkchor Berlin mit den großen Klassikern der chorsinfonischen Literatur wie auch mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke unter Beweis.

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