Foto von Seiji Ozawa
    • Wolfgang Amadeus Mozart
      Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219
    • Camille Saint-Saëns
      Introduktion und Rondo capriccioso op. 28
      für Violine und Orchester
    • Maurice Ravel
      »L‘ Enfant et les Sortilèges«
      Lyrische Fantasie in zwei Teilen (halbszenische Aufführung)
    • Noah Bendix-Balgley Violine
    • Emily Fons Mezzosopran
    • Paul Gay Bassbariton
    • Yvonne Naef Mezzosopran
    • Kiera Duffy Sopran
    • Marie Lenormand Mezzosopran
    • Elliot Madore Bariton
    • Kanae Fujitani Sopran
    • Annerose Hummel Mezzosopran
    • Lotta Hultmark Sopran
    • Isabelle Voßkühler Sopran
    • Rundfunkchor Berlin
    • Gijs Leenaars Choreinstudierung
    • Berliner Philharmoniker
    • Seiji Ozawa Dirigent
    • Daniel Kneuss Szenische Umsetzung

Mozart, Saint-Saëns, Ravel

»Ich habe keine Lust, meine Aufgaben zu machen. Ich habe Lust, nach draußen zu gehen. Ich habe Lust, alle Kuchen aufzuessen. Ich habe Lust, auf die ganze Welt wütend zu sein!« Maurice Ravels Kurzoper »Lʼenfant et les sortilèges« − »Das Kind und der Zauberspuk« − beginnt mit einem Wutanfall, der sich gewaschen hat. Doch die Dinge und Tiere rings um den kleinen Jungen nehmen seine Raserei nicht einfach so hin. Sein Sessel mag ihn nicht mehr auf sich sitzen lassen, die Figuren auf der Tapete verlassen das Haus, die Wände verschwinden, für den Jungen beginnt ein Albtraum, den er schließlich selbst ganz plötzlich beendet – durch eine gute Tat. Ravels »fantaisie lyrique« ist eines seiner schönsten Werke, für das er im wahrsten Sinne des Wortes zauberhafte Musik erfand. Ravel, der durch den »Boléro« und die Orchestrierung von Mussorgskis »Bilder einer Ausstellung« unsterblich geworden ist, erweist sich auch hier als Meister der Klangfarben und musikalischen Charakterisierung. Die 1925 in Monte-Carlo uraufgeführte Oper »im Geist einer amerikanischen Operette« (Ravel) ist ein stilistisch schillerndes Werk, dessen Happy End ein Chor der Tiere bildet. Geleitet wird die konzertante Aufführung mit den Berliner Philharmonikern vom japanischen Altmeister Seiji Ozawa. Vorweg erklingen zwei Werke für Violine und Orchester von Mozart und Camille Saint-Saens.

  • 20 Uhr
    19. Jan
    Philharmonie Berlin
  • 20 Uhr
    21. Jan
    Philharmonie Berlin

Personen

Noah Bendix-Balgley Violine
Emily Fons Kind Mezzosopran
Paul Gay Sessel, Baum Bassbariton
Yvonne Naef Mutter, Chinesische Tasse, Libelle Mezzosopran
Kiera Duffy Feuer, Prinzessin, Nachtigall Sopran
Marie Lenormand Katze, Eichhörnchen Mezzosopran
Elliot Madore Standuhr, Kater Bariton
Kanae Fujitani Stuhl, Fledermaus Sopran
Annerose Hummel Schäfer Mezzosopran
Lotta Hultmark Schäferin Sopran
Isabelle Voßkühler Eule Sopran
Rundfunkchor Berlin
Gijs Leenaars Choreinstudierung
Berliner Philharmoniker
Seiji Ozawa Dirigent
Daniel Kneuss Szenische Umsetzung

Tickets

Projekt

Chor & Orchester: was ist das eigentlich?

Seine Chor- und Orchesterkonzerte gestaltet der Rundfunkchor Berlin so unterschiedlich wie facettenreich. Regelmäßig ist er an der Seite internationaler Spitzenensembles zu erleben. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Seine enorme Wandlungsfähigkeit stellt der Rundfunkchor Berlin mit den großen Klassikern der chorsinfonischen Literatur wie auch mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke unter Beweis.

Auch interessant
Foto von Yannick Nézet Séguin
Foto von Jakub Hrůša
Foto von Robin Ticciati
Foto von Christian Thielemann
Foto von Vladimir Jurowski
Foto von Ivan Fischer
Foto von Ivan Fischer
Foto von Robin Ticciati
Foto von Robin Ticciati
Foto von Simon Rattle
Foto von Ivan Fischer
Foto von Simon Rattle