• Wolfgang Amadeus Mozart
      Sinfonie Nr. 33 B-Dur KV 319
    • Wolfgang Amadeus Mozart
      Kyrie d-Moll KV 341
    • Joseph Haydn
      Der Sturm
      für Chor und Orchester Hob XXIVa
    • Joseph Haydn
      Symphonie Nr. 103 Es-Dur »Mit dem Paukenwirbel«
    • Rundfunkchor Berlin Chor
    • Berliner Philharmoniker
    • Benjamin Goodson Choreinstudierung
    • Adam Fischer

Adam Fischer dirigiert Mozart und Haydn

Wolfgang Amadeus Mozarts »Symphonie Nr. 33« und Joseph Haydns »Symphonie Nr. 103« verbindet ein gewisser Esprit. Wo Mozarts Werk durchweg von einem außergewöhnlich beschwingten, leichten, fast spielerischen Gefühl geprägt ist, kommt Haydns Symphonie jedoch langsamer in Fahrt. Auffällig ist hier gerade der charakteristische Beginn mit Pauke, die ihr auch ihren Beinamen „mit dem Paukenwirbel“ eingebracht hat, sowie der ungewöhnlich getragene Einstieg.

 

Neben den Symphonien stehen an diesem Abend zwei wahre Raritäten auf dem Programm: Mozarts »Kyrie d-Moll« und Haydns Madrigal »Der Sturm«. Der genaue Entstehungszusammenhang dieses längsten Kyrie Mozarts mag nicht genau bekannt sein, seine Qualität aber ist unbestritten. Der Musikwissenschaftler Alfred Einstein vermeinte darin eine Furcht vor dem Ungewissen ebenso zu hören wie »das Vertrauen auf eine rettende Güte«.

 

»Der Sturm« gehört zu den Vokalwerken aus Haydns späten Jahren. Mit der ursprünglich englischsprachigen Fassung dieses Madrigals für gemischten Chor und Orchester feierte der Komponist 1792 in London große Erfolge. Nach seiner Rückkehr nach Wien erstellte er eine Fassung mit deutschem Text, erweiterte die Instrumentation und änderte den Schluss. Leider werden beide Chorstücke viel zu selten gespielt – um so mehr freuen wir uns, sie Ihnen heute Abend gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern präsentieren zu können.

 

Erfahren Sie mehr zum Konzert im

Interview mit Benjamin Goodson.

 

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Benjamin Goodson

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Die 1963 eröffnete Berliner Philharmonie ist eine der Ikonen der modernen Architektur. Mit dem Konzertsaal schuf der Architekt Hans Scharoun eine völlig neue Form: Die 2250 Sitzplätze sind in verschiedenen Blöcken, terrassiert wie ein Weinberg, rings um ein fünfseitiges Orchesterpodium angelegt. Unter dem Saal befindet sich das Foyer, in dessen Treppenlabyrinthen sich selbst Stammgäste immer wieder verirren. Aus der inneren Anlage erklärt sich auch die ungewöhnliche Silhouette des Gebäudes, dessen Außenhaut mit goldenen Aluplatten verkleidet ist. Auch akustisch gilt der Saal als einer der besten der Welt. Er ist Heimat der Berliner Philharmoniker, wird aber auch von den anderen Berliner Orchestern und Veranstaltern bespielt.

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