»human requiem«

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Nach zahlreichen Gastspielen in aller Welt ist Jochen Sandigs »szenische Umsetzung« des »Deutschen Requiems« von Johannes Brahms wieder dort zu erleben, wo sie 2012 ihre Premiere feierte: im Radialsystem. In einer gemeinsamen Entwicklung mit Jochen Sandig und einem Team der Compagnie Sasha Waltz & Guests setzen wir das Brahms-Requiem choreografisch um. Die Trennung zwischen Bühne und Zuschauerraum ist aufgehoben, das Publikum sitzt nicht frontal vor dem Klang, sondern steht mittendrin – Text, Körper, Raum und Klang werden unmittelbar miteinander in Verbindung gesetzt. Wie ein Mobile bewegen sich die Stimmen um die Hörer, die sich ihrerseits frei im Raum bewegen können. »Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden« – die Botschaft des Requiems wird in der Gemeinschaft von Singenden und Hörenden zu einem unmittelbaren, persönlichen Erlebnis. Als eine Reaktion unter vielen seien die Worte des berühmten Komponisten Tan Dun zitiert, der das human requiem 2016 in Brüssel erlebte: »I’m in tears … in the darkness, I heard your voice giving me the light, the hope, the love … this is the best that I have had in years.«

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»human requiem«: was ist das eigentlich?

Vertrautes neu entdecken: Jochen Sandig und Sasha Waltz & Guests setzen Brahms’ »Ein deutsches Requiem« szenisch um. In einer choreografierten »Verkörperlichung« verschmelzen Text, Klang, Körper und Raum zu einer neuen Dimension.

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