Der leere Konzertsaal im Konzerthaus Berlin
    • Ralf Hoyer
      »Prolog« für Mezzosopran und Orchester auf einen Text von Kerstin Hensel (Uraufführung)
    • Ludwig van Beethoven
      Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode »An die Freude«
    • Johanna Wallroth Sopran
    • Karolina Gumos Alt
    • Jeremy Ovenden Tenor
    • Markus Marquardt Bass
    • Rundfunkchor Berlin Chor
    • Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    • Vladimir Jurowski Dirigent
    • Justus Barleben Choreinstudierung
    • Natalia Ponomarchuk Dirigentin

Beethovens 9. Sinfonie

Wie immer zum Jahreswechsel bringen wir in einem feierlichen Konzert mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Leitung von Vladimir Jurowski den Klassiker schlechthin für diesen Anlass zur Aufführung, Beethovens Sinfonie Nr. 9. Vor dem Hintergrund der Ereignisse des zu Ende gehenden Jahres bekommt der allzu oft in der Konvention erstarrte Wesenskern von Beethovens Neunter, die im finalen Satz beschworene Brüderlichkeit und Gemeinsamkeit der Menschen auf Erden, eine besondere Dringlichkeit und Aktualität.

 

Neben Beethoven steht auch dieses Jahr wieder eine Uraufführung auf dem Programm. So eröffnet der Abend mit einem »Prolog« für Mezzosopran und Orchester aus der Feder von Ralf Hoyer. Hoyer, geboren 1950, erhielt seine Ausbildung unter anderem bei Georg Katzer, einem der Pioniere elektronischer Musik in der DDR, und ist einer der profiliertesten Berliner Vertreter neuer Musik. Kommen Sie vorbei und verabschieden sie mit uns das alte Jahr in festlicher und ganz besonderer Atmosphäre!

 

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Programmdetails

Programm

Ralf Hoyer

»Prolog« für Mezzosopran und Orchester auf einen Text von Kerstin Hensel (Uraufführung)

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode »An die Freude«

Location

Konzerthaus Berlin

Das Konzerthaus am Gendarmenmarkt empfängt die Besucher mit klassizistischem Ambiente –dabei ist es im Grunde ein Neubau, der als Ost-Berliner Pendant zur West-Berliner Philharmonie 1984 eröffnet wurde. Äußerlich ist es die Wiederherstellung des im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigten Schauspielhauses, das nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel entstand und in dem 1821, kurz nach der Eröffnung, Carl Maria von Weber die Uraufführung seiner Oper »Der Freischütz« dirigierte. Das Innere aber wurde komplett neu gestaltet – bis 1945 war dies ein Sprechtheater mit der Bühne in der Gebäudemitte und einer Hinterbühne. Es war das Preußische Staatstheater mit dem letzten Intendanten Gustaf Gründgens – hier spielt Klaus Manns Buch (und István Szabós Film) »Mephisto«. Vorbild für den heutigen Großen Saal, der 1600 Plätze fasst, war der wesentlich kleinere Konzert- und Ballsaal, der sich im Schinkelbau im Seitentrakt befand. (Außerdem gibt es einen Kleinen Saal für die Kammermusik und den modern gestalteten Werner-Otto-Saal.)

Konzerthaus Berlin
Gendarmenmarkt
10117 Berlin
Deutschland

Projekt

Chor & Orchester: was ist das eigentlich?

Seine Chor- und Orchesterkonzerte gestaltet der Rundfunkchor Berlin so unterschiedlich wie facettenreich. Regelmäßig ist er an der Seite internationaler Spitzenensembles zu erleben. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Seine enorme Wandlungsfähigkeit stellt der Rundfunkchor Berlin mit den großen Klassikern der chorsinfonischen Literatur wie auch mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke unter Beweis.

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Der Komponist Gijs Leenaars