Christoph Eschenbach
    • Carl Maria von Weber
      »Der Freischütz«
    • Carlus Padrissa La Fura dels Baus Inszenierung und Bühne
    • Jeanine De Bique Sopran
    • Esteban Muñoz Mitarbeit Regie und Dramaturgie
    • Anna Prohaska Sopran
    • Hwan Kim Kostüme
    • Benjamin Bruns Tenor
    • Christof Fischesser Bass
    • Jose Vaalina Licht, Video
    • Tamara Joksimovic Bühne und Requisite
    • Franz Hawlata Bassbariton
    • Jan Martiník Bass
    • Isabelle Voßkühler Sopran
    • Christina Bischoff Sopran
    • Heike Peetz Sopran
    • Viktor Rud Tenor
    • Mikhail Timoshenko Bariton
    • Rundfunkchor Berlin Chor
    • Konzerthausorchester Berlin
    • Christoph Eschenbach Dirigent
    • Michael Alber Choreinstudierung

Von Weber »Der Freischütz«

LIVE-Übertragung auf ARTE Concert

»Das Auditorium brauste«, »donnernder Applaus und tausendstimmiges Rufen erfüllten das Haus« und Carl Maria von Weber, dem, als er schließlich auf die Bühne kam, zahllose »Jubelkränze“ zuflogen, schwärmte hinterher vom »vollständigsten Triumph, den man erleben kann«. Denn Weber hatte den gerade erst von der Bedrohung Napoleon befreiten »Deutschen ihre deutsche Oper geschenkt«, wie es hieß. Natürlich war es kein Zufall, dass das neuerbaute Schauspielhaus am Berliner Gendarmenmarkt auf den Tag genau fünf Jahre nach der Schlacht von Waterloo eröffnet wurde, am 18. Juni 1821, und zwar mit der Uraufführung einer deutschsprachigen Oper. Und es entsprach ganz dem Zeitgeist, dass der Dresdner Operndirektor Weber eine Geschichte auf die Bühne brachte, die von dämonischen Mächten im dunklen Wald, von braven Soldaten und fröhlichen Jägern, aber auch von der Liebe erzählt. Dazu komponierte er eindrucksvolle Musik mit ohrwurmhaften Melodien – so musste das Stück zum Hit werden. Auch wenn uns der nationale Überschwang des Jahres 1821 heute fremd ist – die Geschichte und vor allem die Musik des »Freischütz« haben nichts von ihrer Faszination verloren. Und auch der Chor darf mit zwei Highlights glänzen: Die Frauen singen das »Brautlied«, die Männer den »Jägerchor«, eines der berühmtesten Chorstücke überhaupt. Exakt 200 Jahre nach der Uraufführung und der Eröffnung des Schinkelbaus am Gendarmenmarkt singen wir nun den »Freischütz« im (heutigen) Konzerthaus – mit einer hochkarätigen Solistinnen- und Solistenbesetzung und unter der Leitung des Konzerthaus-Chefdirigenten Christoph Eschenbach. Wir haben die Oper übrigens schon einige Male gesungen: zum Beispiel im Aufnahmestudio 2009 für den Spielfilm »Der Freischütz« mit Michael Volle, Juliane Banse u.a., mit den Berliner Philharmonikern unter Harnoncourt und dem DSO, dirigiert von Marek Janowski.

Personen

Carlus Padrissa La Fura dels Baus Inszenierung und Bühne
Jeanine De Bique Agathe Sopran
Esteban Muñoz Mitarbeit Regie und Dramaturgie
Anna Prohaska Ännchen Sopran
Hwan Kim Kostüme
Benjamin Bruns Max Tenor
Christof Fischesser Kaspar Bass
Jose Vaalina Licht, Video
Tamara Joksimovic Bühne und Requisite
Franz Hawlata Kuno Bassbariton
Jan Martiník Eremit Bass
Isabelle Voßkühler Erste Brautjungfer Sopran
Christina Bischoff Dritte Brautjungfer Sopran
Heike Peetz Vierte Brautjungfer Sopran
Viktor Rud Kilian Tenor
Mikhail Timoshenko Ottokar Bariton
Rundfunkchor Berlin Chor
Konzerthausorchester Berlin
Christoph Eschenbach Dirigent
Michael Alber Choreinstudierung

Tickets

Location

Konzerthaus Berlin Großer Saal

Konzerthaus Berlin Großer Saal
Gendarmenmarkt
10117 Berlin
Deutschland

Projekt

Chor & Orchester: was ist das eigentlich?

Seine Chor- und Orchesterkonzerte gestaltet der Rundfunkchor Berlin so unterschiedlich wie facettenreich. Regelmäßig ist er an der Seite internationaler Spitzenensembles zu erleben. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Seine enorme Wandlungsfähigkeit stellt der Rundfunkchor Berlin mit den großen Klassikern der chorsinfonischen Literatur wie auch mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke unter Beweis.

mehr erfahren