Portrait Nicholas Carter
    • Brett Dean
      »Pastoral Symphony«
      für Kammerorchester
    • Ralph Vaughan Williams
      Symphonie Nr. 1 »A Sea Symphony«
      für Soli, Chor und Orchester
    • Anthony Michaels-Moore Bariton
    • Elizabeth Watts Sopran
    • Rundfunkchor Berlin
    • Benjamin Goodson Choreinstudierung
    • Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    • Nicholas Carter Dirigent

Dean, Vaughan Williams

Britische Sinfonik hat es hierzulande schwer – dabei gab es auch  in Großbritannien herausragende Sinfoniker. Etwa Ralph Vaughan Williams, der immerhin neun Werke dieser Gattung komponiert hat. »A Sea Symphony« war sein erstes großformatiges Werk: eine 70-minütige, viersätzige Sinfonie mit großem Chor auf Gedichte von Walt Whitman. Sie ist verwurzelt in der Romantik, wie sie beispielsweise sein kurzzeitiger Lehrer Max Bruch pflegte, aber schon zu neuen Ufern weisend. Es ist das Verhältnis von Mensch und Natur, das Walt Whitman, der Urvater der amerikanischen Lyrik, in seinen Gedichten behandelt. Und Vaughan Williams komponierte dazu eine bildhaft-eingängige, zwischen Lyrik und Dramatik schaukelnde Musik, bei deren Klängen man die Wellen des Meeres manchmal geradezu vor sich zu sehen meint. Meist sind es britische Dirigenten, die Vaughan Williams in Deutschland aufs Programm setzen. So führten wir es im Jahr 2000 unter Leitung von Robin Gritton und 2013 unter Sir Roger Norrington jeweils  mit dem DSO auf. Diesmal steht ein Australier vor uns am Dirigentenpult: Nicholas Carter, der junge Chefdirigent des Adelaide Symphony Orchestra, der bis 2016 Kapellmeister der Deutschen Oper Berlin war. Vorweg spielt das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin das Werk eines anderen Australiers mit engen Beziehungen zu Berlin: die »Pastoral Symphony« von Brett Dean.

Personen

Anthony Michaels-Moore Bariton
Elizabeth Watts Sopran
Rundfunkchor Berlin
Benjamin Goodson Choreinstudierung
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Nicholas Carter Dirigent

Tickets

  • So 27. Jan

    Philharmonie Berlin
    16 Uhr

    • Dieses Konzert wird von Deutschlandfunk Kultur mitgeschnitten.

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Location

Philharmonie Berlin

Die 1963 eröffnete Berliner Philharmonie ist eine der Ikonen der modernen Architektur. Mit dem Konzertsaal schuf der Architekt Hans Scharoun eine völlig neue Form: Die 2250 Sitzplätze sind in verschiedenen Blöcken, terrassiert wie ein Weinberg, rings um ein fünfseitiges Orchesterpodium angelegt. Unter dem Saal befindet sich das Foyer, in dessen Treppenlabyrinthen sich selbst Stammgäste immer wieder verirren. Aus der inneren Anlage erklärt sich auch die ungewöhnliche Silhouette des Gebäudes, dessen Außenhaut mit goldenen Aluplatten verkleidet ist. Auch akustisch gilt der Saal als einer der besten der Welt. Er ist Heimat der Berliner Philharmoniker, wird aber auch von den anderen Berliner Orchestern und Veranstaltern bespielt.

Philharmonie Berlin
Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin
Deutschland

Projekt

Chor & Orchester: was ist das eigentlich?

Seine Chor- und Orchesterkonzerte gestaltet der Rundfunkchor Berlin so unterschiedlich wie facettenreich. Regelmäßig ist er an der Seite internationaler Spitzenensembles zu erleben. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Seine enorme Wandlungsfähigkeit stellt der Rundfunkchor Berlin mit den großen Klassikern der chorsinfonischen Literatur wie auch mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke unter Beweis.

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