Foto von Christian Thielemann
    • Ludwig van Beethoven
      »Missa solemnis« D-Dur op. 123
      für Soli, Chor und Orchester
    • Genia Kühmeier Sopran
    • Elisabeth Kulman Alt
    • Daniel Behle Tenor
    • Franz-Josef Selig Bass
    • Rundfunkchor Berlin
    • Philipp Ahmann Choreinstudierung
    • Berliner Philharmoniker
    • Christian Thielemann Dirigent

Beethoven

»Von Herzen – möge es wieder zu Herzen gehen«, schrieb Beethoven an den Anfang seiner Partitur der »Missa solemnis«. Eigentlich war das Werk gedacht als Musik zur ersten Festmesse des österreichischen Erzherzogs als Kardinal-Erzbischof von Olmütz. Doch Beethoven brauchte drei Jahre länger für die »feierliche Messe«, die formal und mit ihrer Länge von über 90 Minuten alle Konventionen sprengte. Eigentlich sollte sie nach Beethovens Worten »bei den Singenden wie bei den Zuhörenden religiöse Gefühle erwecken und dauernd machen«, doch in unseren Zeiten hat sich das Werk längst von seinem religiösen Kontext gelöst. In der Geschichte des Rundfunkchores Berlin spielt die »Missa solemnis« eine wichtige Rolle: Im Jahr nach dem Mauerfall 1990 führten der Chor und die Berliner Philharmoniker das Werk unter Leitung von Daniel Barenboim auf, 1994 folgte eine CD-Produktion mit dem Altmeister Georg Solti. Und auch die Aufführung mit Kent Nagano und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin 2006 ist als ein Highlight in die Annalen des Chores eingegangen. Am Pult der Berliner Philharmoniker steht diesmal einer der eigenwilligsten und emphatischsten Dirigenten unserer Zeit: Christian Thielemann.

  • 20 Uhr
    14. Dez
    Philharmonie Berlin
  • 20 Uhr
    15. Dez
    Philharmonie Berlin
  • 19 Uhr
    16. Dez
    Philharmonie Berlin

Personen

Foto von Philipp Ahmann

Philipp Ahmann

Genia Kühmeier Sopran
Elisabeth Kulman Alt
Daniel Behle Tenor
Franz-Josef Selig Bass
Rundfunkchor Berlin
Philipp Ahmann Choreinstudierung
Berliner Philharmoniker
Christian Thielemann Dirigent

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Chor & Orchester: was ist das eigentlich?

Seine Chor- und Orchesterkonzerte gestaltet der Rundfunkchor Berlin so unterschiedlich wie facettenreich. Regelmäßig ist er an der Seite internationaler Spitzenensembles zu erleben. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Seine enorme Wandlungsfähigkeit stellt der Rundfunkchor Berlin mit den großen Klassikern der chorsinfonischen Literatur wie auch mit Uraufführungen zeitgenössischer Werke unter Beweis.

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