Kirill Petrenko dirigiert die Berliner Philharmoniker
    • Kurt Weill
      Sinfonie Nr. 1
      »Berliner Sinfonie«
    • Igor Strawinsky
      »Oedipus rex« –
      Opern-Oratorium für Soli, Sprecher, Männerchor und Orchester
    • Kurt Weill
      Sinfonie Nr.1
      »Berliner Sinfonie«
    • Igor Strawinsky
      »Oedipus rex« –
      Opern-Oratorium für Soli, Sprecher, Männerchor und Orchester
    • Michael Spyres Tenor
    • Ekaterina Semenchuk Mezzosopran
    • Shenyang Bassbariton
    • Andrea Mastroni Bass
    • Krystian Adam Tenor
    • Derek Welton Bass
    • Bibiana Beglau Sprecherin
    • Berliner Philharmoniker
    • Kirill Petrenko
    • Rundfunkchor Berlin, Herren Chor
    • Gijs Leenaars Choreinstudierung

Weill, Strawinsky

Igor Strawinsky bewegte sich gern zwischen den traditionellen Gattungen. Das gilt auch für »Oedipus rex«, das mal als »Oper in zwei Akten«, mal als »Opern-Oratorium« bezeichnet wird – und das deshalb sowohl auf der Opernbühne als auch im Konzertsaal aufgeführt werden kann. Auch die Wahl der Singsprache ist ungewöhnlich: Jean Cocteau, der berühmte Schriftsteller und Regisseur, erstellte aus Sophokles‘ griechischem Original eine französische Fassung, die dann von einem Geistlichen ins Lateinische übersetzt wurde. Uraufgeführt wurde das knapp einstündige Werk konzertant, bei der Feier zum 20jährigen Bühnenjubiläum des Ballettimpresarios Sergei Diaghilev 1927 in Paris. Ein Jahr später dirigierte Otto Klemperer eine szenische Fassung in der Berliner Kroll-Oper. Im Zentrum der antiken Sage steht der Held Oedipus, der unwissentlich seinen Vater tötet und seine Mutter heiratet. Die Musik spiegelt diese Dramatik mit rhythmischer Prägnanz und oft geradezu archaisch anmutenden Klängen. 2016 sangen wir »Oedipus Rex« unter Leitung von John Eliot Gardiner, diesmal wird Kirill Petrenko am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Im Einsatz sind nur unsere Tenöre und Bässe: Sie werden in den vier konzertanten Aufführungen den Priestern, den Wachen und dem Volk eine Stimme verleihen. In ihrer rhythmischen Prägnanz und Zugänglichkeit ist die Musik auch für das Familienkonzert bestens geeignet.

Cast

Foto des Rundfunkchores Berlin

Rundfunkchor Berlin, Herren

Michael Spyres Oedipus Tenor
Ekaterina Semenchuk Jokaste Mezzosopran
Shenyang Kreon Bassbariton
Andrea Mastroni Teresias Bass
Krystian Adam Hirte Tenor
Derek Welton Bote Bass
Bibiana Beglau Sprecherin
Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko
Rundfunkchor Berlin, Herren Chor
Gijs Leenaars Choreinstudierung

Tickets

Location

Philharmonie Berlin

Die 1963 eröffnete Berliner Philharmonie ist eine der Ikonen der modernen Architektur. Mit dem Konzertsaal schuf der Architekt Hans Scharoun eine völlig neue Form: Die 2250 Sitzplätze sind in verschiedenen Blöcken, terrassiert wie ein Weinberg, rings um ein fünfseitiges Orchesterpodium angelegt. Unter dem Saal befindet sich das Foyer, in dessen Treppenlabyrinthen sich selbst Stammgäste immer wieder verirren. Aus der inneren Anlage erklärt sich auch die ungewöhnliche Silhouette des Gebäudes, dessen Außenhaut mit goldenen Aluplatten verkleidet ist. Auch akustisch gilt der Saal als einer der besten der Welt. Er ist Heimat der Berliner Philharmoniker, wird aber auch von den anderen Berliner Orchestern und Veranstaltern bespielt.

Philharmonie Berlin
Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin
Deutschland

Project

Chorus & Orchestra: what's it all about?

Rundfunkchor Berlin’s concerts for chorus and orchestra are both varied and multi-faceted. The choir appears regularly with leading international orchestras. It maintains an intensive collaboration with the Berliner Philharmoniker as well as with Berlin’s Deutsches Symphonie-Orchester and Rundfunk-Sinfonieorchester. Rundfunkchor Berlin showcases its enormous versatility in the great classics of the symphonic choral literature as well as in world premieres of contemporary works.

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