Robin Ticciati
    • Arnold Schönberg
      Violinkonzert
    • Johannes Brahms
      »Ein deutsches Requiem« für Soli, Chor und Orchester op. 45
    • Rachel Willis-Sørensen Sopran
    • Sir Simon Keenlyside Bariton
    • Isabelle Faust Violine
    • Rundfunkchor Berlin Chor
    • Michael Alber Choreinstudierung
    • Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    • Robin Ticciati Dirigent

Schönberg, Brahms

Der Name führt in die Irre: »Deutsch« heißt das Requiem von Johannes Brahms allein deshalb, weil es einen deutschen Text zur Grundlage hat, nicht, wie üblich, einen lateinischen. In einem viel zitierten Brief an den Dirigenten der Uraufführung, Carl Reinthaler, schrieb Johannes Brahms 1867: »Was den Text betrifft, will ich bekennen, dass ich recht gern das ‚Deutsch’ fortließe und einfach den ‚Menschen’ setzte.« Brahms‘ Requiem ist eines unserer Leib- und Magenwerke. Mit kaum einen anderen Werk sind wir so vertraut, wohl kein Werk haben wir so oft gesungen wie dieses siebenteilige Requiem – sei es in der Orchesterfassung, sei es in der Fassung für zwei Klaviere und »inszeniert« zum human requiem. Der gefürchtete Kritiker Eduard Hanslick schrieb 1875: »Der Glücklichste, der nie einen Verlust erfahren, wird das ‚Deutsche Requiem‘ mit jener inneren Seligkeit genießen, welche nur die Schönheit gewährt. Wer hingegen ein teures Wesen betrauert, der … wird erfahren, wie verklärend und stärkend der reinste Trost aus dieser Musik fließt.« In der Tat ist Brahms’ Requiem keine Totenmesse, weshalb der Text auch nicht der katholischen Liturgie folgt. Es will den Lebenden Trost spenden. Sein Thema ist die Vergegenwärtigung unserer Vergänglichkeit, die Bedeutung des Todes, die Trauer, aber auch deren Überwindung. Der Blick bleibt dem Leben zugewandt. Erstmals werden wir das »Deutsche Requiem« unter der Leitung von Robin Ticciati, dem Chefdirigenten des DSO, aufführen.

Cast

Rachel Willis-Sørensen Sopran
Sir Simon Keenlyside Bariton
Isabelle Faust Violine
Rundfunkchor Berlin Chor
Michael Alber Choreinstudierung
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Robin Ticciati Dirigent

Tickets

Location

Philharmonie Berlin

Die 1963 eröffnete Berliner Philharmonie ist eine der Ikonen der modernen Architektur. Mit dem Konzertsaal schuf der Architekt Hans Scharoun eine völlig neue Form: Die 2250 Sitzplätze sind in verschiedenen Blöcken, terrassiert wie ein Weinberg, rings um ein fünfseitiges Orchesterpodium angelegt. Unter dem Saal befindet sich das Foyer, in dessen Treppenlabyrinthen sich selbst Stammgäste immer wieder verirren. Aus der inneren Anlage erklärt sich auch die ungewöhnliche Silhouette des Gebäudes, dessen Außenhaut mit goldenen Aluplatten verkleidet ist. Auch akustisch gilt der Saal als einer der besten der Welt. Er ist Heimat der Berliner Philharmoniker, wird aber auch von den anderen Berliner Orchestern und Veranstaltern bespielt.

Philharmonie Berlin
Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin
Deutschland

Project

Chorus & Orchestra: what's it all about?

Rundfunkchor Berlin’s concerts for chorus and orchestra are both varied and multi-faceted. The choir appears regularly with leading international orchestras. It maintains an intensive collaboration with the Berliner Philharmoniker as well as with Berlin’s Deutsches Symphonie-Orchester and Rundfunk-Sinfonieorchester. Rundfunkchor Berlin showcases its enormous versatility in the great classics of the symphonic choral literature as well as in world premieres of contemporary works.

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