Vladimir Jurowski
    • Ralf Hoyer
      »Prolog« für Mezzosopran und Orchester auf einen Text von Kerstin Hensel (Uraufführung)
    • Ludwig van Beethoven
      Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode »An die Freude«
    • Miah Persson Sopran
    • Karolina Gumos Alt
    • Jeremy Ovenden Tenor
    • Florian Boesch Bass
    • Rundfunkchor Berlin Chor
    • Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    • Vladimir Jurowski Dirigent
    • Gijs Leenaars Choreinstudierung

Hoyer, Beethoven

Der Jahresausklang mit Beethovens Symphonie Nr. 9 und dem Schlusschor »An die Freude« – was könnte passender sein im Beethovenjahr 2020! Doch nicht deswegen steht die berühmteste Symphonie der Musikgeschichte auf dem Programm. Es ist vielmehr eine lange Tradition und für viele Berliner auch ein liebgewordener fester Termin im jährlichen Konzertkalender: Beethovens Neunte mit Spitzensolisten, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und uns, dem Rundfunkchor Berlin. Die Leitung übernimmt eben traditionell der Chefdirigent des rsb – und das ist seit 2017 Vladimir Jurowski, einer der begehrtesten Dirigenten der Welt. (Nicht von ungefähr übernimmt er 2021 auch als Nachfolger Kirill Petrenkos die musikalische Leitung der Bayerischen Staatsoper.) Und als besondere Ehrung für den Visionär Beethoven wird auch in der Programmgestaltung »weitergedacht«: Vor Beethovens Meisterwerk erklingt noch eine Uraufführung. Das Orchester spielt – ohne Chor – ein neues Werk von Ralf Hoyer – in Berlin geboren und Schüler bei Ruth Zechlin und Georg Katzer, komponiert er für ganz verschiedene Besetzungen und Genres von Filmmusik über Musiktheater und kammermusikalische Werke bis hin zu elektronischer Musik.

Cast

Miah Persson Sopran
Karolina Gumos Alt
Jeremy Ovenden Tenor
Florian Boesch Bass
Rundfunkchor Berlin Chor
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Vladimir Jurowski Dirigent
Gijs Leenaars Choreinstudierung

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Location

Konzerthaus Berlin

Das Konzerthaus am Gendarmenmarkt empfängt die Besucher mit klassizistischem Ambiente –dabei ist es im Grunde ein Neubau, der als Ost-Berliner Pendant zur West-Berliner Philharmonie 1984 eröffnet wurde. Äußerlich ist es die Wiederherstellung des im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigten Schauspielhauses, das nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel entstand und in dem 1821, kurz nach der Eröffnung, Carl Maria von Weber die Uraufführung seiner Oper »Der Freischütz« dirigierte. Das Innere aber wurde komplett neu gestaltet – bis 1945 war dies ein Sprechtheater mit der Bühne in der Gebäudemitte und einer Hinterbühne. Es war das Preußische Staatstheater mit dem letzten Intendanten Gustaf Gründgens – hier spielt Klaus Manns Buch (und István Szabós Film) »Mephisto«. Vorbild für den heutigen Großen Saal, der 1600 Plätze fasst, war der wesentlich kleinere Konzert- und Ballsaal, der sich im Schinkelbau im Seitentrakt befand. (Außerdem gibt es einen Kleinen Saal für die Kammermusik und den modern gestalteten Werner-Otto-Saal.)

Konzerthaus Berlin
Gendarmenmarkt
10117 Berlin
Deutschland

Project

Chorus & Orchestra: what's it all about?

Rundfunkchor Berlin’s concerts for chorus and orchestra are both varied and multi-faceted. The choir appears regularly with leading international orchestras. It maintains an intensive collaboration with the Berliner Philharmoniker as well as with Berlin’s Deutsches Symphonie-Orchester and Rundfunk-Sinfonieorchester. Rundfunkchor Berlin showcases its enormous versatility in the great classics of the symphonic choral literature as well as in world premieres of contemporary works.

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