
René Voßkühler ist seit 1999 fest beim Rundfunkchor Berlin. Der Tenor wurde 1963 in Anklam geboren. Während seiner Schulzeit sang er im Knabenchor seiner Heimatstadt. Nach dem Abitur studierte er Gesang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin und schloß sein Studium 1990 mit dem Gesangsdiplom ab. Zwischen 1990 bis 1992 sammelte er im Studio der Komischen Oper Berlin Bühnenerfahrung. Anschließend gehörte er bis 1996 den Ensembles des Theaters Frankfurt an der Oder und des Hans-Otto-Theaters Potsdam als Solist an. Seit 1995 sang er aushilfsweise im Rundfunkchor Berlin.
Voßkühlers Leidenschaft gehört dem Theater. Er hat im November 2005 in Nikolaus Lehnhoffs Inszenierung von Beethovens Fidelio unter Sir Simon Rattle in Tokio die Partie des Ersten Gefangenen gestaltet, wird im Mai 2005 das Tenor-Solo in Lars Scheibners Inszenierung Der versiegelte Engel von Rodion Shchedrin übernehmen und im November 2005 den Jüngling in Schuberts Alfonso und Estrella unter Nikolaus Harnoncourt singen. Auf Kent Naganos Aufnahme von Leonard Bernsteins Mass (harmonia mundi HMC 801840.41) ist er als Solist zu hören. Gemeinsam mit seiner Frau Isabelle Voßkühler, Kristiina Mäkimattila und David Stingl gründete er innerhalb des Rundfunkchores Berlin ein Vokalquartett, das sich dieser erst seit kurzem wieder zu Ehren gekommenen Gattung widmet und mit ersten Programmen sowohl in Tokio als auch im Rahmen des KammermusikPodiums des Rundfunkchores zu hören war. Der Tenor widmet sich dem Liedgesang. Außerdem ist er Mitglied des Ensembles 6cant.

