Ute Kehrer gehört dem Rundfunkchor Berlin seit 1985 an.
Maßstäblich geprägt wurde die Leipzigerin durch ihren Großvater, den Komponisten, Dirigenten und langjährigen künstlerischen Mitarbeiter Gret Paluccas Willy Kehrer (1902-1976); siehe dazu
www.kehrer.org. Ute Kehrer sang von 1978 bis 1982 im Rundfunkjugendchor Wernigerode und erwarb in diesem Rahmen das Chorleiter-Diplom für Volkskunst-Ensembles. Gleichzeitig erhielt sie Orgelunterricht bei Dietmar Damm, dem Kantor der Harz-Stadt. 1982 nahm sie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin bei Marion Lukowsky ihr Gesangsstudium auf. Seit 1988 arbeitet sie kontinuierlich mit ihrem Stimmbildner Fred Nahr zusammen.
Ute Kehrer ist solistisch unter anderem in Schönbergs
Moses und Aron unter Kent Nagano in Berlin, Wien und Los Angeles hervorgetreten. Daneben engagiert sie sich als Solistin im Kirchen- und Hausmusikbereich. Zu ihren prägenden Erlebnissen mit dem Rundfunkchor Berlin gehören die szenischen Aufführungen von Rossinis
Viaggio à Reims unter Claudio Abbado und von Beethovens
Fidelio unter Sir Simon Rattle in Tokio.